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Tauchen, Vulkanwandern, Seilrutschen und vieles mehr

Die Philippinen sind für sportliche Abenteurer ein Paradies. Ob Wassersport, Radsport, Wandern oder noch abenteuerlicher, wie das gewagte Seilrutschen, auch bekannt als Ziplining – es gibt auf den Philippinen jede Menge Möglichkeiten, verschiedene Abenteuersportarten auszuprobieren.

Abenteuerliche Wassersportarten auf den Philippinen

Tauchen

Die Philippinen sind schon seit einigen Jahren ein Geheimtipp unter den Tauchern. Es gibt hier tolle Tauchspots, die für ihre Schönheit beliebt sind, aber auch dafür, dass sie noch nicht so überlaufen sind wie die Tauchklassiker dieser Welt wie zum Beispiel Thailand, Bali und Australien.

Auf den Philippinen können Taucher nicht nur Korallenriffs mit ihren bunten Bewohnern bewundern, sondern auch Schiffs- und Flugzeugwracks, die längst bewachsen und genauso zahlreich bewohnt sind wie die Korallenriffs. Vor allem in den Visayas (z.B. Bohol, Cebu und Siquijor) sowie rund um Palawan gibt es sehr viele Tauchspots, aber auch Puerto Galera in Mindoro ist bei Tauchern sehr beliebt.

Über das Tauchen auf den Philippinen haben wir einige weitere Artikel geschrieben, und es gibt bei uns auch einen Überblick über die besten Tauchplätze des Landes.

Aber auch wer nicht taucht, kann in den Philippinischen Meeren jede Menge Abenteuer erleben.

Ein Schwarm Fische

Tauchen auf den Philippinen

Schnorcheln

Die einfachere Alternative zum Tauchen, für welche man nicht extra ausgebildet sein muss, ist das Schnorcheln. Dort, wo Taucher auf ihre Kosten kommen, kann man in der Regel ebenso gut schnorcheln. Trotzdem haben wir auch einen eigenen Überblick über die besten Schnorchelplätze der Philippinen. Natürlich überschneiden sie sich teilweise mit den besten Tauchplätzen.

Surfen

Eine berühmte Hollywood-Szene wurden auf den Philippinen gedreht: In dem Film „Apocalypse Now“ aus dem Jahr 1979 gibt es eine Szene, in welchen Surfer zu sehen sind, und der Ort der Dreharbeiten für diese Szene war der Strand von Baler, der Hauptstadt der Provinz Aurora. Das war die Geburtsstunde der Wassersportart Surfing auf den Philippinen. Baler ist bis heute sehr beliebt bei Surfern aus aller Welt, ebenso wie San Fernando / La Union auf Luzon und Siargao Island, welche inzwischen sogar den inoffiziellen Beinamen „Die Surferinsel“ hat. Surfer aus aller Welt kommen dort hin, um auf der berühmten „Cloud 9“ zu reiten.

Bootfahren: Kanu, Stehpaddel, Segelboot,Wild Water Rafting

Auf den zahlreichen philippinischen Flüssen und auch auf dem Meer können Wassersportbegeisterte verschiedene Arten von Bootsfahren ausprobieren – von gemütlich bis hin zu actionreich, ganz nach eigenem Gusto.

Von Resorts, aber auch von Privatpersonen können Sie Kanus ausleihen und sich damit durch die Gegend paddeln.

Es gibt Anbieter für Kanufahrten und Rafting-Touren, die die Abenteuerurlauber direkt vom Hotel aus abholen. Die Touren führen dann meist über Flüsse zu sehenswerten Zielen wie zum Beispiel Wasserfällen. Die wohl aufregendste und abenteuerlichste Bootsfahrt, die nichts für schwache Nerven ist, ist das White Water Rafting, Wildwasserbootfahren, wo besonders wilde, schnelle Flussabschnitte mit einem Schlauchboot befahren werden. Auf den Philippinen werden solche Touren zum Beispiel in Davao oder Sagada angeboten.

Wenn Sie an Abenteuerfahrten mit dem Kanu, Schlauchboot oder Bambus Floß interessiert sind, sagen Sie uns Bescheid, und wir schauen dann, ob wir eine solche Tour in Ihre Philippinen Rundreise integrieren können.

Radfahren auf den Philippinen

Mit John haben wir bei Philippinen Tours einen begeisterten Radfahrer im Team, welcher die Philippinen schon selbst ausgiebig mit dem Fahrrad erkundet hat. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, ist flexibler als Reisegäste, die aus dem Auto aussteigen und dann Gegenden zu Fuß erkunden. John zum Beispiel hat die Chocolate Hills nicht nur aus der Ferne angesehen, sondern ist mit dem Fahrrad direkt zwischen ihnen hindurch geradelt. Man erreicht abgelegene Gegenden und Dörfer, wohin es zu Fuß einfach zu weit wäre und die mit dem Auto schwer erreichbar sind, und kann manch eine Insel, wie etwa Camiguin mit ihrem Umfang von 64 Kilometern, komplett umfahren. Auf philippinischen Bangkas und Fähren kann man Fahrräder in der Regel mitnehmen.

Jens von BugoyBikers und sein Team bieten große und kleine geführte Fahrradtouren durch die Philippinen an, die bis zu 14 Tage dauern können. Wir selbst können das Team aus Erfahrung nur voll und ganz weiterempfehlen.

Bea und Filipinos mit Fahrrädern

John und seine Frau Bea haben die Philippinen mit dem Fahrrad ausgiebig erkundet und haben dabei tolle Erfahrungen mit Einheimischen gemacht.

John mit Fahrrad am Meer

John mit seinem Fahrrad am Meer

Wandern über Vulkane und durch den Dschungel

Auf den Philippinen gibt es zahlreiche landschaftliche Sehenswürdigkeiten, die auf Wandertouren erkundet werden können. Vulkane, Berg- und Hügellandschaften, Wasserfälle, Höhlen und einzigartige Gebilde wie die Reisterrassen von Banaue. Allerdings gibt es keine ausgeschilderten Wanderrouten und wir empfehlen dringend, niemals alleine auf große Wandertour zu gehen, sondern stets mit einem ortskundigen Guide, der weiß, wie man ins nächste Dorf oder zurück zum Startpunkt kommt. Sonst ist die Gefahr zu hoch, sich zu verlaufen – und auf den Philippinen gibt es weite Strecken ohne eine Menschenseele.

Die Guides sind meist einfache Filipinos, die in den Dörfern leben und mit dem Führen von Wandertouren ein gutes Geld dazuverdienen.

Das Wandern auf den Philippinen birgt so manche Herausforderung, die man als erfahrener Wanderer in Europa eventuell weniger auf dem Schirm hat: Die Sonneneinstrahlung ist sehr intensiv und die Temperaturen sehr hoch, die Wege können in Dschungelregionen zugewachsen sein und ist man zur Regenzeit unterwegs, kann es auch sehr matschig werden. Außerdem gibt es auf den Philippinen sehr viele Mücken, und das Wetter kann sehr plötzlich sehr schlecht werden, bis hin zum Taifun. Ohne Sonnenschutz, Mückenspray, sehr viel Wasser und ohne den Wetterbericht gecheckt zu haben, sollte niemand eine Wanderung auf den Philippinen machen.

Für den besonderen Adrenalin-Kick: Ziplining und Klippenspringen

Wer ganz besonders gerne den Adrendalin-Kick verspürt, kann das sogenannte Ziplining ausprobieren, das Seilrutschen. Dabei rutscht man, an einem Seil befestigt, aus Hunderten von Metern Höhe hinab ins Tal bzw. zu einem niedrigeren Zielpunkt und schaut sich dabei die Gegend aus der Vogelperspektive an. Eigentlich ist die Seilrutsche eine Transportmöglichkeit von Gütern in unwegsamen Regionen. Man kann damit Dinge aus höheren Gebirgsregionen ins Tal transportieren, doch seit einiger Zeit wurde sie eben auch als Freizeitaktivität bzw. als Abenteuersportart entdeckt.

Im Chocolate Hills Adventure Park in Bohol befindet sich die längste Seilrutsche der Philippinen, und zusätzlich zum „normalen“ Ziplining gibt es noch die Möglichkeit, an einem befestigten Fahrrad in der Luft an einem dünnen Seil entlang zu fahren – da braucht man schon wirklich durchaus starke Nerven, aber man sieht eben auch die Chocolate Hills von oben, was ein unvergesslicher Anblick ist. Auch in der Nähe von Dumaguete befindet sich eine lange Seilrutsche.

Ähnlich abenteuerlich ist das Klippenspringen, was zum Beispiel am Ariels Point in Boracay angeboten wird. Dabei springt man von einem Sprungbrett an einer Klippe etwa zehn Meter tief direkt ins Meer.

Seilruschten von einer Insel auf eine andere

Beim Seilruschten kann es auch schon einmal auf eine andere Insel gehen.

Fazit: Abenteuersportlern wird auf den Philippinen nicht langweilig

Ein Urlaub auf den Philippinen ist durch und durch abenteuerlich – nicht nur, weil das Leben hier ganz anders läuft als in den westlichen Ländern, sondern auch, weil die philippinische Natur so viele Möglichkeiten für abenteuerliche Sportarten bietet. Ob Tauchen, Seilrutschen, Radfahren oder durch den Dschungel wandern – es ist für jeden etwas dabei, dem am Strand liegen zu langweilig ist und der so richtig etwas erleben will!