.
089 / 4516 2938 info@philippinen-tours.de

Die Philippinen sind in jeder Hinsicht einzigartig und unterscheiden sich erheblich von anderen Ländern in Südostasien. Das Team von Philippinen Tours möchte dazu beitragen, dass sich interessierte Menschen ein möglichst ausgewogenes Bild von Land & Leuten machen und bestens informiert sind – sowohl bei den Reisevorbereitungen als auch während des Aufenthaltes vor Ort.

Die Philippinen zeichnen sich vor allem durch die freundlichen Filipinos aus!

Die folgenden Informationen haben wir jahrelang als kostenloses eBook angeboten, und es wurde seit Veröffentlichung der ersten Version von weit über 3000 Lesern heruntergeladen. Wir haben es permanent durch zusätzliche Tipps und Hinweise ergänzt, um allen Philippinen-Neulingen einen ersten Einstieg in das „Geheimnis Philippinen“ zu geben.

Für Rucksackreisende haben wir noch ein weiteres eBook geschrieben: „Backpacking auf den Philippinen. Eine Einführung“. Den Link dazu gibt es hier.

Unvergessliche Augenblicke wird man auf den Philippinen vor allem im Norden von Palawan in der Nähe der Fischerstadt El Nido erleben

El Nido ist das Tor zum Bacuit Archipelago mit seinen traumhaften Buchten und birgt viele Geheimnisse

Inhaltsverzeichnis
1.) Zunächst einmal ein paar Klischees
2.) Holen Sie sich Informationen aus verschiedensten Quellen
3.) Versuchen Sie nicht, zu viel zu planen
4.) Versuchen Sie, sinnvolle Routen zu finden

1.) Zunächst einmal ein paar Klischees

  • „Palawan ist die schönste Insel der Philippinen, vielleicht sogar auf der ganzen Welt“
  • „Wie kann ich mich auf den Philippinen verständigen – die sprechen dort doch wegen der spanischen Kolonialzeit alle Spanisch?“
  • „Alleine kann man auf den philippinischen Inseln nur schwer reisen, vor allem als Frau habe ich da Bedenken.“
  • „Viele der schönsten Strände weltweit befinden sich auf den Philippinen.“

Diese und ähnliche Sätze lesen wir (leider) noch viel zu oft. Doch gerne gehen wir immer auf typische Klischees ein und können guten Gewissens behaupten, dass

  • es neben Palawan auch noch sehr viele andere schöne Reiseziele auf den Philippinen gibt. Die Inselgruppe im Westen des Landes hat unbestritten sehr viel zu bieten, doch unserer Meinung nach wird sie in den letzten Jahren allzu sehr gehyped. Es gibt mehr als 7600 Inseln, und wer ein wenig abseits der üblichen Trampelpfade unterwegs ist, kann wirklich tolle Abenteuer erleben
  • die Filipinas und Filipinos kaum Spanisch sprechen, jedoch sehr oft zumindest ein paar Sätze Englisch beherrschen, sodass es für die meisten Europäer vergleichsweise leicht ist, sich mit den Einheimischen zu verständigen
  • auch Frauen problemlos im Land umher reisen können, sogar im Süden des Landes auf der großen Insel Mindanao – sofern in der entsprechenden Region keine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt und vergleichbaren Institutionen ausgesprochen wurde
  • es auf den Philippinen zwar sehr viele schöne Strände gibt – der „white beach“ auf Boracay wird regelmäßig zu den schönsten Stränden weltweit gekürt – allerdings würden wir mal behaupten, dass es beispielsweise in Thailand und auf den Malediven schönere Strände gibt. Viele philippinische Strände haben einen recht flachen Meereseingang, mit einigen Ausnahmen zwar, doch sollte man eben nicht hierher reisen mit zu hohen Erwartungen an die vermeintlichen „Traumstrände“. Dafür gibt es hier deutlich bessere Schnorchel-und Tauchgebiete als in den meisten anderen (südostasiatischen) Ländern, und viele Strände sind auch deutlich weniger frequentiert als es in vielen Touristenregionen der Fall ist. Wir haben auf unserer Website hier eine Liste mit unseren Lieblingsstränden veröffentlicht. An dieser Stelle also unser erster wichtiger Tipp:
  • Leuchtend weißer Strand in Anda, im Osten von Bohol (Philippinen)

    Leuchtend weißer Strand in Anda

    2.) Holen Sie sich Informationen aus verschiedensten Quellen

    Dazu zählen nicht etwa reißerisch geschriebene Zeitungsartikel, die oftmals vor allem negative News bringen und auf kurzfristige Effekthascherei aus sind. Selbst Leitmedien wie große Tageszeitungen schreiben manchmal derart einseitig, dass es angebracht wäre, den Chefredakteur einmal ins Gebet zu nehmen.

    Es gab auch in unserem Bekanntenkreis schon Leute, die eine Philippinen-Reise nicht angetreten sind, weil sie durch die „Informationen“ bestimmter Boulevardzeitungen und auch befreundeter Filipinos, welche oftmals wenig bis gar nichts über die Inseln wissen, welche nicht zur ihrer ursprünglichen Heimat zählen,eingeschüchtert waren. Und sie bereuen es immer noch, damals nicht mitgeflogen zu sein.

    Visum
    Ein zusätzliches Visum für die Einreise brauchen Sie in der Regel nicht. Als BürgerIn der D-A-CH Länder haben Sie seit 01.08.2013 automatisch eine Aufenthaltsgenehmigung von 30 Tagen. Diese können Sie normalerweise auch problemlos auf den Philippinen auf 59 Tage verlängern – wir haben das u.a. schon in Manila, Cebu oder auch Dumaguete im entsprechenden Immigration-Office gemacht.

    Insgesamt können Sie den Aufenthalt sogar bis auf 16 Monate verlängern. Im Durchschnitt wird das dann alle zwei Monate 3000 bis 4000 Peso an Gebühren kosten. Danach müssen Sie wieder ausreisen. Selbstverständlich kann man auch vorher in den philippinischen Konsulaten und Botschaften dieses Visum für 59 Tage bekommen. Weitere Infos zum Visum finden Sie hier. [Unsere Angaben hier sind ohne Gewähr, da sich die Visabestimmungen von Zeit zu Zeit ändern können.]

    3.) Versuchen Sie nicht, zu viel zu planen

    Manchmal erhalten wir E-Mails wie: „Ich möchte die Philippinen in zwei Wochen bereisen, es sollten ein paar Tage Tauchen dabei sein, der Besuch der Reisterrassen in Banaue, Boracay möchten wir auch mitnehmen und ein Abstecher nach Camiguin Island wäre auch nicht schlecht.“

    Die Reisterrassen von Luzon lassen sich nur bedingt mit einem ausgiebigen Strandurlaub kombinieren

    Das ist theoretisch machbar, jedoch weniger empfehlenswert. Genau wie in anderen südostasiatischen Ländern ticken die Uhren auf den Philippinen ein wenig anders, und es gibt bei Weitem nicht so zuverlässige Transportmittel wie etwa in deutschen Gefilden. Busse können gerade in der Regenzeit für Stunden im Schlamm stecken bleiben. Fähren sind etwa zur Weihnachts- und Osterzeit oft restlos ausgebucht. Für Strecken von 100-200 km kann ein ganzer Reisetag „draufgehen“.

    In den Straßen von Cebu City

    „Sikad-Sikad Driver“ in den Straßen von Cebu City

    Dadurch, dass die meisten internationalen Fluglinien Manila im Norden anfliegen, muss alleine schon ein Reisetag eingeplant werden, um das eigentliche Reiseziel wie Boracay, Bohol oder Cebu in den Visayas oder gar Ziele in Mindanao und auf Palawan zu erreichen. Bei einer schönen Reise kommt es nicht auf die Anzahl an Plätzen an, die man „abgehakt“ hat, sondern auf die Qualität und Intensität der Erfahrungen.

    4.) Versuchen Sie, sinnvolle Routen zu finden

    In zahlreichen Foren und Gruppen auf Facebook kann man lesen, dass Urlauber nicht wissen, wie sie die Philippinen bereisen sollen, und welche Routen gut kombinierbar sind. Wir haben schon zahlreiche Beispieltouren besprochen, die man u.a. hier finden kann. Wenn Ihnen nur wenige Tage bis zu einer Woche zur Verfügung stehen, dann macht es wenig Sinn, eine längere Rundreise in den Visayas zu unternehmen, wenn man in Manila startet – die Transfers würden zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Denkbar wäre in diesem Fall ein kurzer Abstecher nach Bohol. Nach unseren Erfahrungen machen Reisen auf den Philippinen ab 10 -14 Tagen Sinn, damit sich die relativ stressige Anreise lohnt und auch ein, zwei Tage Zeit zum „Akklimatisieren“ bleibt. Lassen Sie sich gerne von unseren Touren inspirieren.