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Die zum UNESCO-Welterbe zählenden Reisterrassen von Banaue. Das überaus interessante Bontoc-Museum, welches faszinierende Einblicke in die Kultur der Stämme Nordluzons liefert. Die hängenden Särge von Sagada. Der wunderschöne Markt in Baguio City. All das und noch viel mehr bei einem 5-tägigen Road Trip durch die Philippinischen Kordilleren im Norden Luzons zu besuchen, ist ein Erlebnis, das wohl keiner so schnell vergessen wird. Ich für meinen Teil werde den von unserem Partner und Nordluzon-Spezialisten Klaus überaus kompetent durchgeführten Road Trip vom 12.05.2019 bis 16.05.2019 mit Sicherheit nicht so schnell vergessen.

Los ging unsere überaus abenteuer- und erlebnisreiche Reise um 08:00 Uhr in der Früh in Manila. Mit einem bestens gewarteten und funktionstüchtigen Van der Marke Toyota, der glücklicherweise über sehr komfortable Sitze verfügte, ging es in Richtung Bacolor, wo unser erster Halt die San Guillermo Church sein sollte. Die Fahrt dorthin betrug ca. 1,5 Stunden.

San Guillermo Parish Church in Bacolor, Pampanga

Die San Guillermo Parish Church wurde im Jahre 1576 von Augustinischen Ordensbrüdern errichtet. Anno 1880 wurde sie von einem Erdbeben zerstört und sechs Jahre später auf Geheiß von Fr. Eugenio Alvarez wieder aufgebaut. Traurige Berühmtheit erlangte die Kirche am 3. September 1995, als sie von Laharen des Mount Pinatubo heimgesucht wurde.

Die sechs Meter tief in Vulkanasche begrabene San Guillermo Parish Church in Bacolor, Pampanga

Die sechs Meter tief in Vulkanasche begrabene San Guillermo Parish Church

Noch heute sieht man beim Besuch der Kirche die Naturgewalt eines Vulkans, da sie ca. 6 Meter tief in Vulkanasche begraben ist. Trotz dieser Tatsache wird sie heute noch für Messen genutzt, nachdem sie freilich etwas umgebaut wurde. Die San Guillermo Parish Church wartet mit einem interessanten Museum auf, welches viele schöne Bilder, Gemälde und Skulpturen enthält. Außerdem kann der Besucher hier mehr zur Geschichte der Kirche erfahren. Am Beispiel der San Guillermo Parish Church ist sehr gut zu erkennen, dass sich die Natur jederzeit das zurückholen kann, was der Mensch ihr zu nehmen versucht.

Drahtskulpturen im Museum der San Guillermo Parish Church in Bacolor, Pampanga

Drahtskulpturen im Museum der San Guillermo Parish Church

Von Bacolor nach Banaue

Von Bacolor fuhren wir schließlich weiter in Richtung Philippinische Kordilleren und Banaue. Die Netto-Fahrtzeit von hier nach Banaue beträgt ca. acht Stunden. Als Klaus mir sagte, dass viele große (auch deutsche) Reiseveranstalter bei dieser Fahrt für ihre Gruppenreisen oft Coaster nutzen, die recht langsam und darüber hinaus nicht besonders komfortabel sind, war ich sehr froh, bei einer Privat-Tour in einem hochwertigen Van dabei zu sein.

Bei derart langen Strecken ist es überaus wichtig, dass der Fahrer sehr konzentriert, zuverlässig und ortskundig und das Fahrzeug sehr gut gewartet, funktionstüchtig und komfortabel ist. Wer hier mit einem eventuell in die Jahre gekommenen Coaster unterwegs ist, benötigt von Manila nach Banaue sicher weit mehr als 10 Stunden. Dies ist natürlich überaus anstrengend.

Das Fahren in den Philippinischen Kordilleren ist sehr anspruchsvoll. Die Pässe und Bergstraßen werden von vielen Lastern und Bussen genutzt. Nur mit genügend Pferdestärke können diese schnell und sicher überholt werden. Grundsätzlich sollte man auch stets über einen „Plan B“ verfügen, da Straßen in der Bergwelt Luzons auch mal wegen Steinschlags oder Erdrutschgefahr gesperrt sein könnten.

Der Spezialreiseveranstalter Philippinen Tours setzt aus diesem Grund nur auf sehr zuverlässige, erfahrene Fahrer und moderne Fahrzeuge, die auch für bergiges Gelände bestens geeignet sind. Zudem richten wir unser Augenmerk auf private Nordluzon-Rundreisen, die jederzeit flexibel angepasst und auf die Bedürfnisse des Reisenden zugeschnitten werden können.

Blick von einer Aussichtsplattform auf die schöne Bergwelt in den Philippinischen Kordilleren

Blick von einer Aussichtsplattform auf die Bergwelt in den Philippinischen Kordilleren

Klaus lebt bereits seit über 30 Jahren in Luzon und kennt die Philippinischen Kordilleren wie kaum ein Zweiter. Bei unserer Fahrt von Bacolor nach Banaue erzählte Klaus viel über die Gebiete, die wir durchfuhren, und hielt auch an schönen Aussichtsplattformen an. Er hält natürlich auch an, wenn man „mal muss“. Bei Privat-Touren richtet er sich eben ganz nach seinen (Fahr-)Gästen.

Erste Übernachtung in den Philippinischen Kordilleren im Banaue Hotel

Wir kamen abends um ca. 19:00 Uhr in Banaue an. Oder genauer gesagt im Banaue Hotel. Das Banaue Hotel ist schon seit vielen Jahrzehnten eine echte Größe in den Philippinischen Kordilleren, wenngleich es heute etwas in die Jahre gekommen ist. In einem Deluxe-Zimmer im obersten Stock geht ein Aufenthalt in diesem Hotel allerdings immer noch absolut in Ordnung, zumal die Lage des Hotels als äußerst gut bezeichnet werden kann. Mag es auch in den nicht-renovierten Zimmern ein paar brüchige Fliesen im Bad geben. Die Betten sind sauber und die Aussicht wunderschön.

Einmaliger Ausflug zu den Reisterrassen in Batad, Banaue

Nach dem Frühstück im Banaue Hotel ging der Ausflug zu den Reisterrassen in Batad (Banaue) um 08:30 Uhr los. Abgeholt wurden wir von dem freundlichen Guide Wilson, aus dessen Gesichtszügen man bereits herauslesen konnte, dass er aus dieser Gegend stammen muss. Ein echter Cordillerano, jung, fit, ortskundig und Raucher. Denn Raucher sind sie fast alle dort oben, bei den Ifugao.

Unser Fahrzeug: ein schöner Jeepney, der von einem „echten“ Filipino, ebenfalls aus den Philippinischen Kordilleren stammend, gesteuert wurde. Die Fahrt zu der Stelle, von der aus man die Reisterrassen in Batad am besten erreichen kann, dauerte ca. 1,5 Stunden. Normalerweise sollte die Strecke in ca. einer Stunde zu machen sein, allerdings machten wir auch an diversen Viewing Points Halt, um uns am Anblick der schönen Landschaft und Bergwelt zu ergötzen.

10-stöckige Hochhäuser in Banaue und weitere Gebäude direkt am Hang

10-stöckige Hochhäuser in Banaue

Unter Wasser stehende Reisterrassen in Banaue in den Philippinischen Kordilleren

Unter Wasser stehende Reisterrassen in Banaue

Wilson, ein sehr guter, kompetenter und aufmerksamer Guide, brachte uns vom Parkplatz zur großen Aussichtsplattform in Batad. Der Weg dorthin war bereits recht anspruchsvoll, da derselbe nicht überall zementiert und deswegen an diversen Stellen recht glitschig oder matschig ist. In einem normalen Tempo ist die Aussichtsplattform in Batad in ca. 30 Minuten vom Parkplatz aus zu erreichen.

An der Aussichtsplattform angekommen, kommt man aus dem Staunen erst einmal nicht heraus. Die Reisterrassen in Batad sind ein echtes Highlight. Auf dem Weg dorthin sieht der Abenteuerreisende bereits einige schöne Reisterrassen. Doch die Anordnung und Güte der Reisterrassen in Batad sind dann noch einmal eine ganz andere Liga.

Die wunderschönen, zum UNESCO-Welterbe gehörenden Reisterrassen in Batad, Banaue

Die wunderschönen Reisterrassen in Batad, Banaue

Die bezaubernden Reisterrassen von Batad und Melvin Rüth, nach einer Wanderung von ca. 1 Stunde von der ersten Aussichtsplattform aus

Die bezaubernden Reisterrassen von Batad und meine Wenigkeit

Grünes Reisfeld in Batad, Banaue

Grünes Reisfeld in Batad

Reisähren in Batad, Banaue

Reisähren in Batad

Für die Aktiveren und Fitteren ist es möglich, entweder einen Wasserfall zu besuchen oder auf die andere Seite des Tals zu wandern. Beide Wanderungen sind anspruchsvoll und nichts für jemanden, der Höhenangst hat. Grundsätzlich ist es durchaus möglich, die Reisterrassen in Batad mehrere Stunden wandernd zu genießen. Für Ältere ist die erste Aussichtsplattform sicher ausreichend, zumal auch hier die Aussicht auf die in die schöne Bergwelt eingebetteten Reisfelder einfach nur wunderschön ist.

Nach einer ca. drei-stündigen Wanderung zu den und entlang der Reisterrassen in Batad waren wir wieder am Parkplatz und fuhren mit dem Jeepney zurück zum Banaue Hotel, um dort zu Mittag zu essen.

Besuch weiterer schöner Aussichtsplattformen in Banaue

Nach dem Mittagessen übernahm Klaus dann wieder das Fahren. Wir besuchten unter anderem ein Freilichtmuseum mit vielen Skulpturen, Tierschädeln und weiteren typischen Dekorationselementen der Ifugao sowie weitere Aussichtsplattformen, um die zahlreichen bewundernswerten Reisterrassen in Banaue in Augenschein zu nehmen.

Tierschädel als Haus-Dekoration der Ifugao in Banaue

Tierschädel als Haus-Deko der Ifugao in Banaue

Bayyo Reisterrassen und Bontoc-Museum

Am dritten Tag unseres Road Trips durch die bezaubernden Philippinischen Kordilleren im Norden Luzons ging es um 08:00 Uhr los, um vom Banaue Hotel in Richtung Rusty Nails Inn in Sagada aufzubrechen. Die Netto-Fahrtzeit für diese schöne Strecke beträgt grundsätzlich bei normalem Verkehr ca. 5 – 6 Stunden, allerdings machten wir auch hier wieder Halt an zahlreichen wunderschönen Viewing Points und besuchten zudem das äußerst interessante Bontoc-Museum, welches faszinierende Einblicke in das Leben und Treiben der Igorot-Stämme gewährt. So kamen wir erst am späten Nachmittag im Rusty Nails Inn in Sagada an.

Reisterrassen vom NFA Augian View Deck aus gesehen

NFA-Augian View Deck: diese Reisterrassen waren einst auf der 1.000-PHP-Banknote abgebildet

Ifugao in traditioneller Kleidung an  einer Aussichtsplattform in Banaue

Ifugao in traditioneller Kleidung an einer Aussichtsplattform in Banaue

Marktstand in den Philippinischen Kordilleren mit viel Gemüse

Typischer Marktstand in den Philippinischen Kordilleren

Chili Powder, Garlic Chili Oil, Fried Garlic, Rice Wine und Co. aus den Philippinischen Kordilleren

Chili Powder, Garlic Chili Oil, Fried Garlic, Rice Wine… Feine Produkte aus den Philippinischen Kordilleren!

Die wunderschönen Bayyo Reisterrassen in sattem Grün

Die wunderschönen Bayyo Reisterrassen

Fassade des Bontoc-Museums, davor eine Bulol-Statue

Bontoc-Museum

Ich hätte sicher zahlreiche Fotos im Bontoc-Museum geschossen, allerdings ist es nicht gestattet, dort Bilder zu machen, woran ich mich dann auch gehalten habe. Überaus sehenswert sind dort insbesondere die vielen Fotografien von ehemaligen Igorot-Häuptlingen und deren Familien. Diese wurden von echten Profi-Fotografen vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gemacht. Beim Betrachten der Fotos fühlt man regelrecht den „Spirit“ der Igorot.

Weiterhin sind im Bontoc-Museum zahlreiche Gebrauchsgegenstände der Igorot ausgestellt. Im Außenbereich kann der Besucher zudem schöne nachgebildete Hütten der Stämme Nordluzons in Augenschein nehmen. Alles in allem ist das Bontoc-Museum ein echtes Muss für all diejenigen, die sich in der Nähe von Bontoc (Banaue, Sagada,…) aufhalten.

Übernachtung im Rusty Nails Inn in Sagada

Das Rusty Nails Inn ist eine recht einfache und hellhörige Unterkunft, die sich allerdings für eine Übernachtung in Sagada durchaus eignen kann. Dies umso mehr, da es in dieser Gegend keine wirklich „besseren“ Optionen gibt. Wie das Banaue Hotel in Banaue ist das Rusty Nails Inn in Sagada vermutlich die beste Unterkunft im jeweiligen Umkreis von mindestens 15 Kilometern.

Sagada selbst ist ein schnuckeliges kleines Städtchen in den Philippinischen Kordilleren, das in erster Linie inländische Ausflügler anzieht und für Lokaltourismus bekannt ist. Vor allem an Weihnachten und Ostern ist hier laut Klaus „der Teufel los“, weshalb man Sagada zu den Peak Seasons besser meiden sollte. Es gibt zahlreiche kleine Restaurants und Kneipen. Das Klima ist sehr mild, in den Nachtstunden sogar kühl. Unangenehm kühl, wenn man keinen Pullover oder langärmeligen Schlafanzug dabei hat.

Das kleine Städtchen Sagada in den Philippinischen Kordilleren - Foto geschossen in der Nähe des protestantischen Friedhofs in Sagada

Das kleine Städtchen Sagada in den Philippinischen Kordilleren

Ich persönlich fand das Rusty Nails Inn ganz ok, zumal alle Gäste um ca. 22:20 Uhr still gewesen sind und ich bis morgens um 06:00 Uhr gut schlafen konnte. Das Zimmer und die Betten sind angenehm sauber. Nur das Bad ist etwas brüchig und in die Jahre gekommen. Das spanische Omelette, das ich zum Frühstück hatte, war sehr gut zubereitet. Das Highlight allerdings war der Kaffee, gebrüht aus hochwertigen Kaffeebohnen aus der Region.

Die Hängenden Särge in Sagada

Am vierten Tag unseres Road Trips durch den schönen Norden Luzons stand der Besuch der Hängenden Särge in Sagada auf dem Programm. Diese befinden sich einige Höhenmeter unterhalb des protestantischen Friedhofs in Sagada. Das Begräbnis in einem hängenden Sarg stellt eine traditionelle Begräbnisform der Igorot in Sagada dar. Diese woll(t)en nicht, dass die Seele des Toten unter der Erde erstickt.

Die berühmte Felswand mit den Hängenden Särgen von Sagada

Die Hängenden Särge von Sagada

Nur Einheimischen bzw. Igorots mit reinstem Herzen und bester Moral wurde die Ehre zuteil, in einem hängenden Sarg bestattet werden zu dürfen. Außerdem musste auch die gesamte Familie des Toten sündenfrei sein. Bevor die Bestattung begann, wurde der Verstorbene für mehrere Stunden auf einen Totenstuhl gesetzt. In embryonaler Stellung wurde er schließlich in den bereits hängenden Sarg gelegt.

Diese Informationen erhielten wir von unserem lokalen Guide, den wir engagierten, um zu den Hängenden Särgen gelangen zu dürfen. Ohne lokalen Guide ist es nicht gestattet, dieselben zu besuchen. Der Weg vom protestantischen Friedhof zur Felswand mit den Hängenden Särgen von Sagada ist recht beschwerlich, da er recht steil ist und die Treppen nicht im besten Zustand sind. Wie bei den Reisterrassen in Batad ist also auch hier eine ausreichend gute Kondition gefragt.

Nach den Hängenden Särgen von Sagada besuchten wir noch eine Höhle mit zahlreichen Särgen.

Die Lumiang Burial Cave in Sagada

Lumiang Burial Cave in Sagada

Die traditionellen Begräbnisformen der Igorot werden heute nur noch sehr selten angewendet. Der letzte Sarg an der berühmten Felswand in Sagada wurde 2010 angebracht. Unser Guide erzählte uns, dass sich fast alle Bewohner Sagadas heute für eine christliche Bestattung entscheiden, damit die Nachfahren den Verstorbenen an Feiertagen wie Allerheiligen nach wie vor sehr nah sein können.

Der protestantische Friedhof in Sagada: alle Gräber gen Osten gerichtet

Der protestantische Friedhof in Sagada: alle Gräber gen Osten gerichtet

Sagada ist nicht nur bekannt für seine Särge, sondern insbesondere auch für seine Höhlen, Wasserfälle, unterirdischen Flüsse und Seen. Für Aktivurlauber ist Sagada demnach ein sehr lohnendes Reiseziel. Wir jedoch robbten nicht durch diverse Höhlen, sondern brachen nach dem Besuch der Hängenden Särge und der Lumiang Burial Cave auf, um das letzte Ziel unseres Road Trips durch die Philippinischen Kordilleren zu erreichen: Baguio City.

Von Sagada nach Baguio City

Wir fuhren mittags von der Lumiang Burial Cave in Sagada los und kamen erst spätabends in Baguio City an. Die Netto-Fahrtzeit betrug ca. 7 Stunden, was daran lag, dass wir nachmittags sehr schlechtes Wetter hatten. Außerdem gab es einige Baustellen.

Grundsätzlich sind die Straßen in diesem Teil der Philippinischen Kordilleren nicht mehr im allerbesten Zustand, zumal das dortige Gebiet nicht selten von Steinschlägen und Erdrutschen heimgesucht wird. Umso wichtiger ist es also, in einem soliden und hochwertigen Fahrzeug zu sitzen, das von einem sehr erfahrenen und verlässlichen Fahrer gesteuert wird.

Trotz schlechten Wetters konnten wir viele Gemüseanbaugebiete sehen. Die Fahrt von Sagada nach Baguio City war also nicht nur sehr abenteuerreich, sondern auch eindrücklich.

Gemüseanbaugebiete in den Philippinischen Kordilleren in Nordluzon

Gemüseanbau in den Philippinischen Kordilleren

Baguio City

Baguio City liegt ca. 1.500 Meter über dem Meeresspiegel und ist für angenehm mildes Klima bekannt. Da es viele Freizeitmöglichkeiten gibt, ist die Stadt wochenends und an Feiertagen ein sehr beliebtes Ausflugsziel, vor allem für Familien. Weiterhin haben viele Politiker und Prominente luxuriöse Apartments und Wochenendhäuser in Baguio City.

Nach einer erholsamen Übernachtung im 4-Sterne-Hotel Le Monet – es gibt viele gute Hotels in der 350.000-Einwohner-Stadt Baguio – stand am letzten Tag unserer Nordluzon-Rundreise Sightseeing auf dem Programm. Unter anderem besuchten wir den Mines View Park, den Burnham Park, das Baguio Orchidarium sowie den bezaubernden Baguio Public Market, der sicherlich zu den schönsten Märkten des gesamten Landes gehört.

Schöne Aussicht auf Baguio City vom Mines View Park aus

Aussicht auf Baguio vom Mines View Park aus

Blumenstand mit schönen Blumen am Mines View Park in Baguio City

Blumenstand am Mines View Park in Baguio City

Biking-Parkour für Kinder im Burnham Park in Baguio City

Parkour für Kinder im Burnham Park in Baguio

Ulkige Pflanzen und Kakteen im Baguio Orchidarium

Ulkige Pflanzen im Baguio Orchidarium

Schöne rosafarbene Blumen im Baguio Orchidarium

Schöne Blumen im Baguio Orchidarium

Mit Sicherheit sind der Mines View Park, der Burnham Park sowie das Baguio Orchidarium sehr schöne Ausflugsziele. Mein persönliches Highlight bei unserer Sightseeing-Tour in Bagiuo City war allerdings der Baguio Public Market, da dieser sehr groß, sehr organisiert und sehr sauber ist. Hier werden jeden Tag verschiedene Reis- und Gemüsesorten sowie zahlreiche Früchte angekarrt. Auch hochwertiger Kaffee aus der unmittelbaren Umgebung wird hier angeboten. Selbst frische Erdbeeren und Trauben können hier erworben werden, da diese Früchte in den Philippinischen Kordilleren gedeihen können.

Szene am Baguio Public Market mit geschäftigem Treiben

Szene am Baguio Public Market

Marktstand mit viel Gemüse und Knoblauch am Baguio Public Market

Marktstand mit viel Gemüse am Baguio Public Market

Frischer Fisch und Squid im Baguio Public Market

Fisch und Squid im Baguio Public Market

Clean Comfort Room am sauberen Baguio Public Market

Clean Comfort Room am Baguio Public Market

Wer auf Märkte steht und bei seiner Philippinen-Reise einen schönen Markt besuchen möchte, ist in Baguio City sicher nicht am falschen Platz.

Verschiedene Reissorten am wunderschönen Baguio Public Market

Verschiedene Reissorten am Baguio Public Market

Goldfarbener, geräucherter Fisch am Baguio Public Market

Geräucherter Fisch am Baguio Public Market

Dicke Rüben im wunderschönen Baguio Public Market

Rüben im Baguio Public Market

Jeepney mit Säcken voller Bohnen am schönen Baguio Public Market

Jeepney mit Säcken voller Bohnen am Baguio Public Market

Nach unserer Sightseeing-Tour machten wir noch Mittag und fuhren schließlich zurück nach Manila. Die Fahrt von Baguio City zurück ins Center der Hauptstadt der Philippinen beträgt ca. 6 Stunden – bei starkem Verkehr während der Rush Hour sicher auch mal etwas länger.

Abschließende Bemerkungen zu den Philippinischen Kordilleren und unserem Road Trip in Nordluzon

Die Philippinischen Kordilleren und die schöne Bergwelt Nordluzons sind ein absolutes Highlight der Philippinen. Bei einer Nordluzon-Rundreise die zum UNESCO-Welterbe zählenden Reisterrassen von Batad, die Bayyo-Reisterrassen, das Bontoc-Museum, die Hängenden Särge von Sagada, den ausgesprochen schönen und organisierten Baguio Public Market und viele weitere Sehenswürdigkeiten hautnah miterleben zu können, ist für mich etwas äußerst Faszinierendes und Inspirierendes. Ich selber kenne nicht viele Orte auf den Philippinen, die mit den bei dieser Tour besuchten mithalten können.

Wichtig für diesen abenteuer- und erlebnisreichen Road Trip sind inbesondere ein zuverlässiger und ortskundiger Fahrer sowie ein geländetaugliches und hochwertiges Fahrzeug mit komfortablen Sitzen. Empfehlenswert ist deswegen auf jeden Fall, eine exklusive Privat-Tour zu buchen, auch wenn diese kostenintensiver ist als eine Gruppenreise. Bei Gruppenreisen besteht bei der Vielzahl an Sehenswürdigkeiten immer die Gefahr, dass man auf Mitreisende warten muss. Außerdem sind Gruppenreisen nicht flexibel genug und können nicht auf die speziellen Bedürfnisse jedes Einzelnen abgestimmt werden.

Klaus, ein äußerst ortskundiger und zuverlässiger Fahrer, der den schönen Norden Luzons wie seine Westentasche kennt, hat während unserer Tour einen sehr guten und überzeugenden Job gemacht. Alle Tagestouren wurden flexibel auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. Außerdem konnte er sehr viel über die Philippinischen Kordilleren erzählen, da er schon seit 30 Jahren auf den Philippinen lebt und seit zig Jahren in Nordluzon unterwegs ist und Road Trips anbietet. Vielen Dank an dieser Stelle, lieber Klaus, für den äußerst gelungenen Road Trip, bei dem ich mich stets sehr sicher gefühlt habe!

Nordluzon-Rundreise: die Philippinischen Kordilleren mit Philippinen Tours besuchen

Selbstverständlich kann jeder, der großes Interesse an einer Nordluzon-Rundreise mit Fokus auf den Philippinischen Kordilleren hat, eine entsprechende Reise bei Philippinen Tours buchen. Wir sind ein echter Spezialreiseveranstalter nach deutschem Recht und können individuell angepasste und auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene Road Trips durch Nordluzon anbieten.

Der Vorteil einer Buchung bei Philippinen Tours ist, dass deutsches bzw. europäisches Reiserecht gelten wird, welches den Buchenden sehr stark schützt. Wir sind sehr gut versichert (Haftpflichtversicherung, Insolvenzversicherung, Unfallversicherung) und verfügen über sehr viel Erfahrung, da einige Team-Mitglieder von uns schon seit 30 Jahren das bezaubernde Land der 7.641 Inseln bereisen.

Ich selber war auch schon dutzende Male auf den Philippinen unterwegs, zumal ich seit 2016 als geschäftsführender Gesellschafter der Philippinen Tours – John Rüth und Melvin Rüth GbR in Cebu lebe. Außerdem ist in Cebu auch der Sitz unserer philippinischen Schwesterfirma Kapwa Travel & Tours Inc., die bei der Organisation und Durchführung unserer Reisen tatkräftig mithilft. Diese Firma ist selbstverständlich SEC-registriert und natürlich auch vom philippinischen Department of Tourism zertifiziert (DOT-zertifiziert).

Sollten Sie bei uns eine ebenso exklusive wie individuelle Nordluzon-Rundreise buchen, können Sie darauf vertrauen, dass wir nur erfahrene Reiseleiter (deutsch wie englisch), ortskundige Fahrer und hochwertige Fahrzeuge einsetzen werden. Zudem buchen wir – in enger Abstimmung mit Ihnen – ausschließlich die für Ihr Budget und Ihre Bedürfnisse bestmöglichen Unterkünfte.

Rufen Sie uns also gern an, wenn Sie mit unserer Hilfe die Reisterrassen in Batad, das schöne Museum in Bontoc, die Hängenden Särge in Sagada oder die faszinierenden Markt in Baguio City besuchen möchten. Selbstverständlich können wir auch Ihren Reiseplan flexibel für Sie anpassen. So ist es beispielsweise auch möglich, Sagada durch die schöne, spanische Kolonialstadt Vigan City zu ersetzen, die, wie die Reisterrassen in Batad, zum UNESCO-Welterbe gehört.

Ergänzung der Nordluzon-Rundreise durch viele weitere schöne Destinationen in Luzon

Natürlich können wir auch Ihr Nordluzon-Abenteuer zu einem echten Luzon-Abenteuer ausbauen. Denn mit Laoag, San Juan, Hundred Islands, Mount Pinatubo, Nasugbu, Taal Lake, Legazpi, Donsol und vielen weiteren Orten hat Luzon sehr viele schöne Destinationen zu bieten.

Von Laoag aus können wir Tagesausflüge bis ganz in den Norden Luzons anbieten, mit vielen kleinen Stopps an bezaubernden Plätzen. Besonders schön ist die Blue Lagoon oder auch die Verschmelzungslinie von Pazifik und dem Chinesischen Meer. Grundsätzlich ist die Landschaft im äußersten Norden Luzons faszinierend. Und der große Vorteil von Laoag ist, dass es dort einen Flughafen gibt mit Flugverbindungen nach Manila.

In San Juan bietet der Surfer Beach zahlreiche Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Der Hundred Islands National Park nahe Alaminos City ist ebenfalls mindestens einen Tagesausflug wert.

Als Vulkan ist der Mount Pinatubo überaus spektakulär. Vor allem, weil hier eine Tour unter dem Motto „Action mit Allrad“ stattfinden kann. Auch der Taal Volcano am Taal Lake oder der Mount Mayon nahe Legazpi sind lohnende Reiseziele, insbesondere für Abenteurer, die schöne Vulkane zu Gesicht bekommen möchten.

Ein besonderes Highlight von Januar bis Mai ist natürlich Donsol, da hier die Wahrscheinlichkeit, gigantisch große Walhaie zu sehen, erfreulich hoch ist. All unsere Gäste, die bislang in diesem Zeitraum mit Philippinen Tours in Donsol gewesen sind, waren von ihrem Aufenthalt äußerst begeistert!

Zögern Sie also nicht länger und lassen Sie sich von einem unserer erfahrenen Luzon-Experten kompetent und ausführlich beraten! Wir stellen gern einen individuell auf Ihre Reisewünsche abgestimmten Reiseplan zusammen!