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Biliran Island war schon einige Jahre auf unserer „bucket list“, und im Dezember 2025 war es dann endlich so weit, und wir machten uns auf den Weg in die viertkleinste Provinz (nach Batanes, Camiguin und Siquijor).

Anreise nach Biliran Island

Die Anreise erfolgte dabei denkbar einfach per direkter Fähre von Cebu City aus. Eher zufällig wurden wir kurz vor unserem Ausflug nach Biliran darauf aufmerksam, dass es eine direkte Verbindung mit dem „SeaCat“ gab. Die Betonung liegt auf „gab“, da schon nach unserer Ankunft auf Biliran besagte Verbindung bis auf Weiteres wieder eingestellt wurde. Wir gehen allerdings davon aus, dass es schon bald wieder direkte Verbindungen zwischen Cebu City und Naval, der Hauptstadt von Biliran, geben wird.

Alternativ gibt es täglich eine Fährverbindung von Camotes Island, ansonsten müsste man in eine der größeren Städte der Nachbarprovinz Leyte reisen, wie etwa Tacloban oder auch Ormoc, um dann von dort aus per Landtransfer weiterzukommen. Von Ormoc sind es ca. zwei Stunden, von Tacloban ca. drei Stunden bis nach Biliran.

Schon bei der Einfahrt am Hafen von Naval konnte man die imposanten Erhebungen bestaunen, darunter auch die von Maripipi

Sehenswürdigkeiten in Biliran

Die kleine Provinz kann vor allem mit einigen Natur-Highlights aufwarten, darunter zahlreiche Wasserfälle, von denen bei unserem Besuch aber einige nicht begehbar waren. Zu nennen wären jedenfalls u.a. die Tomalistis Falls, Tinago Falls, Recoletos Falls, Ulan-ulan Falls und Busay Falls. Ergänzt werden diese z.B. von den Mainit Hot Springs und den Canaan Hill Farms, sowie den Iyosan Rice Terraces / Sampao Reisterrassen in Almeria.

Die Canaan Hill Farms sind ein beliebtes Ausflugsziel im Rahmen des Agri-Tourismus

In der Nähe von Biliran ist vor allem eine Insel zu nennen, welche in Sachen Inselhopping nicht fehlen darf: Sambawan Island. Diese ist vor allem von Kawayan aus gut erreichbar, da der Pier dort deutlich näher liegt als der von Naval, sodass die Überfahrt nur ca. eine Stunde beträgt.

Samabawan Island, ca. eine Stunde vom Festland entfernt, lässt das Herz eines jeden Inselhüpfers höher schlagen

Auf Sambawan erwartet den Entdecker dann eine einzigartige Kulisse und eine tolle Unterwasserwelt, in der einem auch schon mal ein kleiner Riffhai begegnen kann.

Zu Land ist dann noch der Nasunugan Watchtower zu nennen, welcher symbolisch für die reiche Kolonialgeschichte Bilirans steht: schließlich haben die Spanier hier zahlreiche Schiffe bauen lassen, um die Galeonen für den internationalen Handel sicherstellen zu können.

Die Nasunugan Watchtower Ruins sind ein stiller Zeuge der spanischen Kolonialgeschichte auf Biliran

Unterkünfte in Biliran

In Biliran gibt es zwar auch ein paar sogenannten „Resorts“, die allerdings nicht unseren bewährten Kritieren gerecht werden, sodass wir hier eher auf „homestays“ ausweichen, die wir sehr empfehlen können. Darunter befindet sich z.B. diese wunderschöne Anlage in Kawayan, die wir über Neujahr bewohnen durften.

Unsere Gäste werden z.B. in dieser schönen Anlage in Kawayan, Biliran, unterkommen

Wir werden in Kürze hierzu auch eine passende Rundreise entwerfen, welche dann entweder über Cebu City oder Manila nach Biliran führt, in Kombination mit Camotes Island, sodass wir gleich zwei Destinationen miteinander verbinden, die beide aus unserer Sicht (noch) unter dem Radar vieler Touristen liegen.