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Reisebericht von Steffi und Nicole

Hallo John und Team,

so, jetzt find ich vielleicht mal ein paar Minuten für eine Mail…

Wie schon erwähnt, war die Reise auf die Philippinen wirklich wunderbar und wir würden sofort wieder fahren wenn möglich…
(leider ist unsere „bucket list“ ziemlich lang, aber ich hoffe, dass wir irgendwann nochmal dorthin können!)

Ich würde jetzt einfach chronologisch unsere Reise durchgehen und zu den einzelnen Punkten ein wenig schreiben:

Die Anreise hat wunderbar geklappt. Hoteltransfer zum Bayleaf Intramuros hat gut geklappt, den Taxischalter haben wir gleich gefunden, Transferlänge war ok. Die Gegend um das Hotel sah mit dieser „Stadtmauer“ (?) auch ganz nett aus. Im Nachhinein hätte ich vermutlich zumindest nen halben Tag in Manila verbracht, um wenigstens die Gegend um das Hotel anzuschauen, allerdings ging der Transfer zum Flughafen ja schon wieder um 9 Uhr, aber das Hotel an sich ist wirklich schön, Frühstück im 12. (?) Stock ganz oben mit schöner Aussicht. Personal sehr freundlich, und Rücktransfer zum Flughafen wieder einwandfrei geklappt.

Deluxe Room im Bayleaf Intramuros

Flug nach Legazpi mit Cebu Pazific: Die Airline find ich ja total witzig: „Gewinnspiel“ im Flieger, leider war meine Hand immer zu langsam beim melden… Und was ich echt interessant war, wo sich sonst nie jemand dran hält: man sollte ja immer sitzen und angeschnallt bleiben, bis das Anschnallzeichen aus geht. Haben sich fast alle dran gehalten, bis auf 3 Touristen, die wurden auch gleich vom Steward geschimpft sich wieder hinzusetzen. Fand ich sehr interessant bei einer doch so low cost Airline…
Anflug nach Legazpi natürlich total schön. Erstmal schon mal die ganzen Inseln mit den Riffen zu sehen, und dann, wenn man auf der Richtigen Seite sitzt (rechts in Flugrichtung!) mit Blick auf den Mayon. Das war schon ziemlich cool. Um dann vom Rollfeld, was man natürlich auch nicht machen sollte…, mit Flugzeug und Vulkan im Hintergrund Bilder zu machen.

Der philippinische Mount Mayon

Der Mayon Vulkan in der Bicol-Region gehört zu den schönsten Vulkanen überhaupt. Foto von Tom Falcon unter der CC BY-2.0 Lizenz

Transfer zum Beach auch sehr nett, haben gleich von Jessi (Eco Tours) ne kleine Einweisung bekommen, haben einen Fotostopp gemacht, um den Mayon nochmal zu fotografieren.

Beach Resort war auch in Ordnung, Klimaanlage war ein wenig laut, aber völlig in Ordnung. Am ersten Abend dann gleich die Firefly River Tour. Uns wurde angeboten, die am nächsten Tag zu machen, weil wir anscheinend von der Anreise ein wenig fertig aussahen. Aber haben sie gleich am ersten Tag gemacht. Tricyclefahrer sehr nett, Bootscrew auch. Haben sehr viel erklärt bekommen, und obwohl (fast) Vollmond war, haben wir viele Glühwürmchen-Kolonien gesehen. An einem Teil konnten wir zwar aus weiter Entfernung, aber trotzdem ziemlich gut, die brodelnde Lava am Mayon sehen, was ziemlich beeindruckend war. Ab und an hat man sogar gesehen, dass ein paar Gesteinsbrocken den Hang runterrutschen. Wirklich cool!

Am nächsten Tag ging es dann zum Schnorcheln mit Walhaien, wobei wir bei diesem Ausflug kein Glück hatten. Ein paar Delfine haben wir zumindest in der Ferne gesehen.
Am Nachmittag haben wir dann über das Büro von Jessi, was ja wirklich direkt gegenüber von unserem Resort war, einen Ausflug gebucht. Preis in Ordnung, hatten auch die Wahl zwischen Tricycle und Moped mit Fahrer. Sind mit Tricycle gefahren. Haben die „Chocolate Hills von Donsol?“ angeschaut. Oben am Aussichtspunkt Blick wunderbar auf den Mayon und haben dort ein gutes Lunch bekommen. Dann ging es weiter zu einem Wasserfall, was wirklich total cool war, die Fahrt war zwar abenteuerlich und nicht so kurz, aber der Wasserfall war echt cool. Wir waren fast die einzigsten Touristen, ansonsten nur Einheimische. Sind dann mit einem Bambusboot in die Höhle gefahren, Beleuchtung war mit einer Autobatterie betrieben.
Gegessen haben wir abends immer im Resort, sehr lecker und wirklich preislich völlig in Ordnung.
Am Abend hat uns Jessi und Chefin (?) noch gefragt, da wir ja beim ersten Ausflug keinen Walhai gesehen hätten, ob es in Ordnung wäre, wenn wir einen Ganztagsausflug machen wollen, ohne Aufpreis. Der „Haken“ war allerdings, dass man ziemlich weit rausfahren müsste, fast zwei Stunden, zur Mantaputzstation. Und da das schon fast Open Water wäre, ob es in Ordnung wäre.
Aber wir, die ja schwimmen können, kein Problem. Hatten dann ein Schiff mit zwei älteren Herren, mit junger philippinischer Begleitung, die aber alle sehr nett waren.
Nach ewigen Suchen, in der letzten Stunde vor Heimfahrt und öfteren Bereitmachen, mussten/sollten wir bei fast voller Fahrt ins Wasser springen, und haben dann doch noch tatsächlich einen Walhai gesehen, das war soo cool. Lt. Guide war es nur ein kleiner Walhai von ca. 9 Meter, und wir haben auch irgendwie nur den hinteren Teil gesehen, aber das war schon sehr imposant.
So konnten wir dann auch beruhigt zurückfahren.
Im Nachhinein hätte ich evtl gerne noch eine weitere Nacht in Donsol verbracht, um nochmal die Chance auf einen Walhai zu haben, aber die Guides meinten, dass sie Walhaie die letzten Tage sich ein wenig rar gemacht haben…
Transfer zum Flughafen hat wieder gut geklappt, wie immer hatte natürlich Cebu Pacific ca. 1 Stunde Verspätung, aber der Anschlussflug war natürlich auch nicht pünktlich. Also hat alles wieder geklappt.

Nächster Punkt war das Loboc River Resort. Sehr schön auf den Stelzen, Zimmer topp. Personal sehr freundlich, gerade im Restaurant. Lage am Fluss sehr schön.
Ausflug nach Pamicalan Island ging sehr früh los, hatten unser Frühstück zum Mitnehmen bekommen.
Die Fahrt war auch sehr abenteuerlich, wir haben uns mit den Händen festgekrallt, aber Crew war völlig tiefenentspannt…
Delfine haben wir dann sehr viele gesehen, am Vortag waren anscheinend nur 4 gesehen worden. Glück gehabt.
Auf Pamicalan Island haben wir sogar nochmal ein Frühstück bekommen, sind ein wenig spazieren gegangen, und dann natürlich geschnorchelt. Massage war auch sehr schön und entspannnend.
Der Ausflug ist aufjeden Fall sehr empfehlenswert. Und weil ich letztens was gelesen haben wegen „Delfinhunting“: bei uns waren es 5 Boote, die natürlich die Delfine gesucht haben, und in die Richtung gefahren sind, wenn welche gesichtet wurden. Da es allerdings bei uns nur 5 Boote waren, fand ich das alles noch in Ordnung. Bei deutlich mehr Booten hätte es vermutlich einen faden Beigeschmack…

Die Bohol-Sightseeing Tour war auch eines der Highlights unserer Reise.
Die Chocolate Hills und vor allem die Koboldmakis waren so toll. Allein schon deswegen sollte man nach Bohol reisen!

An unserem ersten Ruhetag sind wir zu der Hängebrücke beim Hotel gelaufen und ein bisschen in den Ort der an der Hauptstraße ist. Da wurden wir von einer älteren Dame angesprochen, sie hatte glaub ich ein wenig Angst, dass die Touristen sich verlaufen haben bei der Mittagshitze. Wir haben ihr allerdings gesagt, dass wir im Loboc River Resort übernachten, da war sie erleichtert, und hat uns erzählt, dass ihr Sohn dort arbeitet, uns gefragt woher wir kommen. Und das alles ohne Hintergedanken, dass wir irgendwas kaufen sollen oder so. Wirklich sehr herzlich.
Am zweiten Ruhetag haben wir über das Hotel die Rundfahrt über Panglao Island noch gemacht, waren in der Höhle, wo man Baden könnte, wenn man sein Badezeug dabei hätte. Waren am White Beach, den wir jetzt aber nicht so toll fanden. War halt alles sehr touristisch mit vielen Restaurants und Händler, die einem was andrehen wollten. Gegessen haben wir in der Bohol Bee Farm. Ob und wie weit es da wirklich Bienen gibt und wie „Bio“ das Essen da wirklich ist keine Ahnung. Aber das Essen und vor allem das Eis war sehr gut.
Allerdings werden die Chinesen da Busse-weise angekarrt. Also alles ziemlich überlaufen leider.
Was auch sehr witzig war: wir hatten fast immer den gleichen Fahrer für unsere Auflüge und Transfers.

Dann ging es mit der Fähre nach Siquijor.
Das Coco Grove Beach Resort ist wirklich ein sehr gutes! Schönes Zimmer, tolle Anlage, schön in die Natur integriert, das Hausriff auch recht sehenswert, und das Personal sehr hilfsbereit und freundlich. Hatten, egal ob morgens oder abends, fast immer die gleich Kellnerin, die uns am ersten Frühstück schon mit Namen angesprochen hat.
Ein paar Kritikpunkte zum Coco Grove hätte ich allerdings noch:

  • Es geht zu wie im Taubenschlag, an der Rezeption ist ein ständiges Ein- und Auschecken.
  • Hatten im Casa Coco Zimmer 202, was im Hauptgebäude am zweiten Tor ist. Leider hat die Bar an der anderen Straßenseite Samstags Livemusik, und ziemlich lange und laut. Schlafen war da schon schwierig. Das Hotel kann ja nichts dafür, aber dann würde ich den Samstag Abend versuchen zu vermeiden…
  • Naja „Kritik“: wir sind zum Essen leider selten raus aus dem Hotel gekommen. Am ersten Abend gab es Dinner am Strand mit Live Tanz, war auch sehr schön. Einmal mit Live Musik, einmal BBQ am Strand mit Feuershow. So ist man rund um versorgt und wir haben nur einmal außerhalb des Hotels gegessen, was im Nachhinein ein wenig schade war, so waren wir nur im Hotel. Aber gut, irgendwie selber schuld.

Und was ich noch lobend erwähnen möchte:
am Anreisetag ging es mir wirklich nicht gut. Ich hatte Halsschmerzen und auch Fieber. Haben dann über die Rezeption die anwesende Nurse rufen lassen, von ihr haben wir auch ein Fieberthermometer (weil wir natürlich keins dabei hatten) bekommen und brauchten es auch erst zurückgeben, bis es nicht mehr benötigt war. Hat auch gesagt, dass zum Fiebersenken Ibuprofen gut wäre, hatte ich dabei. Und dass Antibiotika sie auch empfehlen würde, aber mir keine geben kann, weil kein Arzt da wäre. Aber wir haben uns dann mit dem Bus vom Hotel zur Pharmacy fahren lassen, da haben wir für wenig Geld selber was gekauft (wir sind vom „Fach“, kennen uns zumindest ein wenig aus).
Die Tage drauf haben sich diverse Mitarbeiter auch öfters Mal erkundigt ob es mir wieder besser geht, das war sehr nett.

Ausflug nach Apo Island war auch sehr schön. Haben total viele Schildkröten gesehen, unser Guide hat beim zweiten Schnorchelgang dann meine GoPro genommen und echt tolle Fotos gemacht, wo wir beide mit Schildkröte drauf sind. Oder ist zb ziemlich runtergetaucht um einen Feuerfisch zu fotografieren, das war sehr schön.
Mittagessen am Strand war in Ordnung, aber nichts besonderes oder spezielles.

Sightseeing in Siquijor war auch sehr schön, Wasserfall sehr schön. Und ich bin sogar an dem einen Strand von der 22 Fuß hohen Plattform gesprungen.
Unser Guide bei der Tour war auch sehr nett und hat uns einiges zur Insel und den Kirchen, Geschichte und so erzählt. Und auch von sich ein wenig, das war sehr interessant.

Transfer nach Moalboal hat auch gut geklappt. Mittags hatten wir in Moalboal im Partnerhotel vom Coco Grove die Möglichkeit Mittag zu essen. Andere würden es vielleicht als „Abzocke“ sehen, aber es wurde gesagt, dass wir auch gerne außerhalb essen können, wenn wir wollen. War aber ziemlich heiß, deswegen blieben wir im kühlen Hotel.

Transfer dann zum Marcosas war leider ein wenig länger und für mich ein wenig zu rasant…
Cottage war einfach aber sehr schön und sauber. Edith am Empfang sehr nett und kompetent.
Sind zu den Kawasan Falls gefahren, Fahrer wurde vom Cottage organisiert (war dann ein Fahrer mit dem wir am Vortag am Markt waren, und den wir die nächsten Tage dann immer genommen haben).
Kawasan ist jedenfalls sehr zu empfehlen, sind um 8 Uhr los, waren ca. um 9 Uhr da, und es war fast noch niemand da und hatten beide Wasserfälle fast für uns alleine.
Haben auch einen Schnorchelausflug gemacht nach Pescador Island. Überfahrt war wieder sehr windig, aber sehr viele bunte Fische konnte man dort sehen.
Viel cooler war allerdings der Sardines Run. Ich hab mir das ja nicht vorstellen können, aber selbst beim nur Schnorcheln war das echt cool, und auch eines der Highlights für mich.

Einen Tag später wollten wir in Moalboal dann am Norden vom White Beach ins Wasser. Sind allerdings ein wenig zu „hoch“ gefahren, sind dann am Strand wieder zurück gelaufen. Hatten dort allerdings Pech und kleine Quallen waren dann im Wasser. Am nächsten Tag wollten wir nochmal vor der Haustür zu den Sardinen, allerdings waren die Quallen da dann auch schon. Jetzt nicht schlimm, aber geil ist was anderes.
Wir waren dann auch in Versuchung von Moalboal einen Ausflug nach Oslob zu machen. Haben bei den ganzen Touranbietern tolle Bilder mit Walhaien gesehen, und dass man da richtig nah rankommt. Allerdings ist das ja dort sehr fraglich mit dem Anfüttern. Haben uns dann auch dagegen entschieden.
Massage im Marcosas war auch sehr entspannend, danke nochmal dafür.
Allgemein muss man aber auch sagen, dass Moalboal schon recht touristisch ist, und wir ein bisschen zwiegespalten sind. Einerseits ist es ganz nett, andererseits ist es dort zumindest auch schon ziemlich überlaufen gewesen.

Transfer zum Cebu Flughafen dauert von Moalboal auch recht lang, gerade wenn man zur Rush Hour unterwegs ist.

Allgemein hätte ich im Nachhinein im Loboc River Resort eine Nacht weniger gemacht (zwei Ruhetage für uns zuviel) und wäre dann eher in Donsol eine Nacht länger geblieben (mit der Chance auf Walhaie).

Top Highlights:

  • Aktiver Vulkan
  • (halben) Walhai gesehen.
  • Tarsier
  • Sardines Run
  • Wunderschöne (verschiedene) Wasserfälle
  • Viele Schildkröten
  • sehr freundliche Leute
  • geringe Nebenkosten (in Loboc 5x Dinner, 1x Lunch für 2 Personen ca 70 Euro, teils mit alk. Getränken, Nachspeise, Salat zum Essen usw.)

So, mehr fällt mir jetzt nicht mehr ein. Die Hälfte hab ich bestimmt vergessen.

Schöne Grüße, ich hoffe, dass wir irgendwann wieder auf die Philippinen kommen. Gibt ja noch genügend andere schöne Ecken dort!!

Steffi & Nicole