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Weit über 7000 Inseln, Riffe mit einer Gesamtfläche von 34.000 Quadratkilometern und Wassertemperaturen die selten unter 25 Grad fallen. Wenn das nicht zum Tauchen einlädt, was dann? Die Philippinen sind zwar unter Tauchern weniger bekannt als die Klassiker Rotes Meer, Thailand oder Bali, ganz unbekannt sind sie in Taucherkreisen aber auch nicht mehr.

Tauchen auf PalawanDafür sind die Tauchgebiete nicht so überlaufen wie an den bekannteren Orten, teilweise sind sie noch völlig unerschlossen, viele davon sind Schutzgebiete, sogenannte „Marine Sanctuaries“. Das kommt natürlich der Artenvielfalt zugute, die jene des Roten Meeres oder des „Great Barrier Reef“ in Australien bei Weitem übertrifft. Auch die Wasserqualität ist überaus gut, Sichtweiten bis zu 50 Metern sucht man andernorts vergebens.

Auch für Abwechslung ist gesorgt, imposante Steilwände, weite Korallenlandschaften und zahlreiche Schiffswracks wie zum Beispiel in der Subic Bay zu finden locken Taucher aller Erfahrungsstufen, vom Einsteiger bis zum Profi.

Tauchurlaub und Tauchgebiete auf Palawan

Zahlreich ist dabei noch untertrieben, rund um Coron zerstörten Jagdflugzeuge und Bomber der US Navy 24 japanische Frachter, die nun allesamt entweder senkrecht stehend oder seitlich liegend auf dem Meeresgrund zu betauchen sind.

Manche der Schiffe sind 160 Meter lang, einige haben imposante Explosionsschäden und alle sind sie wunderschön bewachsen und von Fischen bewohnt. Doch nicht nur um Coron finden sich auf Palawan schöne Tauchgebiete: Urlauber, die in Puerto Princesa starten, werden mit der nahe gelegenen Honda Bay einen interessanten Spot finden. So lädt etwa „Snake Island“ zum Fishfeeding ein, und generell ist das „Island Hopping“ dort zwischen den kleinen Inselchen recht beliebt.

Palawan hat mit Coron und Puerto Princesa tolle Taucherorte zu bietenEs verwundert nicht, dass Palawan als Reiseziel auf den Philippinen so beliebt ist: Coron, Puerto Princesa und weitere Orte sind ideal zum Tauchen und Inselhüpfen.

Tauchen in der Subic Bay
Interessant ist auch die Subic Bay, ursprünglich ein Marine-Stützpunkt der Spanier, ab 1900 dann einer der US Navy. Im 2. Weltkrieg zerstörten die Japaner den Stützpunkt und besetzten ihn. Kurz danach übernahmen die Amerikaner wieder das Kommando. Entsprechend viele Schiffswracks liegen rund um den Stützpunkt auf dem Meeresgrund.

Dazwischen finden sich zahllose Meeresbewohner, darunter die seltenen aber hübschen Pygmäen-Seepferdchen, aber auch Mandarinfische und diverse Arten von Nacktschnecken. Wer auf eher größere Tiere steht, der findet auch Walhaie und andere Großfische.

Wer die Philippinen als Tauchrevier auserkoren hat, hat die Qual der Wahl. Der vermutlich bekannteste Ausgangspunkt für Urlaube ist Luzon mit der Haupstadt Manila. Von dort geht es zu den bekanntesten Tauchspots Subic Bay, Puerto Galera oder Anilao.

Die Visayas und ihre Unterwasserwelt
Eine andere Variante sind die Visayas, die zentrale Inselgruppe. Von hier geht es nach Bohol – bekannte Tauchspots sind hier etwa Balicasag und Pamilacan Island -, Apo Island oder Dumaguete, zum Beispiel mit dem nahegelegenen Riff vor dem kleinen Örtchen Dauin. Wer es ganz ohne viele Touristen mag, der steuert Mindanao und Palawan im Süden und Westen an. Die dortigen Tauchreviere sind noch fast unerschlossen.

Die Korallen vor Dauin beherbergen riesige FischeIn Dauin auf Negros findet sich nicht nur ein wunderschöner Strand, sondern auch ein schönes Riff mit vielen großen Fischen wie Papageifischen und Triggerfischen. Dauin liegt nur wenige Kilometer von Dumaguete entfernt in Richtung Zamboangita.

Auf Mindanao sind interessante Tauchplätze unter anderem rund um Camiguin Island, Dakak oder auch Davao City zu finden. Mit der berühmt-berüchtigten Zulu-See im Südwesten des Landes haben die Philippinen noch eine weitere Region zu bieten, die für Taucher mehr als interessant sein dürfte. Leider erlauben es die politischen Gegebenheiten nach wie vor nicht, dass diese Gegend unbeschwert bereist und betaucht werden kann. Doch glücklicherweise gibt es ja genügend andere schöne Spots auf den Philippinen:)

Die besten Tauchgebiete auf den Philippinen

Zu den besten Dive-Sites gehören für uns auf jeden Fall Balicasag, das am besten von Panglao Island aus zu erreichen ist; das „marine sanctuary“ Apo Island, was man am besten von Malatapay nahe Dumaguete City oder auch Siquijor Island aus anfährt. Darüberhinaus Malapascua Island mit der 99%igen Wahrscheinlichkeit für „tresher sharks“ (Fuchshaie) und schließlich noch das bekannte Apo Reef und Tubbataha, das man nur auf dem live-aboard ausgiebig entdecken kann.

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