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Nach unserem Aufenthalt in Bislig City, wo wir den wunderschönen „enchanted river“ und die „Tinuy-an Falls“ besucht haben, ging es frühmorgens gegen 3 Uhr weiter in Richtung Mati City. Nach ca. 7 Stunden kamen wir denn auch an einem der schönsten Strände an, die wir auf Mindanao bisher gesehen haben:

Mati City Beach

Traumhafter Strand nähe Mati City im Osten von Mindanao. Foto: Eva M.

Der Strand war recht gut besucht, was daran lag, dass ein Skimboard-Festival stattfand, und wir somit Zeuge großartiger Surfkunst wurden. Skimboards sind im Prinzip kleinere Surfboards, mit denen ebenfalls Wellen geritten werden, wobei dies in unmittelbarer Strandnähe geschieht: die Surfer nehmen einen langen Anlauf, schmeißen im Lauf dann ihr Board vor sich ins Wasser, springen drauf und vollbringen dann diverse Kunststücke auf den Wellen.

Youtube-Video: Skimboarder in Mati

Skimboard Festival Mati City

Bei unserer Ankunft fand ein Skimboard-Festival statt. Foto: Philippinen Tours.

Skimboarder Mati City

Die Skimboarder zeigten tolle Moves – hier einer der besten Surfer auf dem Festival. Foto: Philippinen Tours.

Das Skimboard-Festival fand dann auch einen feierlichen Abschluss – am Abend gab es u.a. Folklore-Musik und eine lustige Travestie-Show, die für viel Heiterkeit sorgte. Am nächsten Morgen wollten wir auf Dugong-Suche gehen: Dugong sind recht rare Seekühe, die es nur noch an wenigen Orten auf den Philippinen gibt; daher machten wir uns frühmorgens gegen 5 Uhr auf, um ein paar der seltenen Exemplare mit Schnorchelausrüstung und Flossen ausgerüstet zu Gesicht zu bekommen. Doch mehr als ihre Spuren haben wir leider nicht entdecken können – evtl. haben wir dann in Busuanga auf Palawan demnächst mehr Glück:D

Sonnenaufgang am Strand nähe Mati City

Kurz vor unserer Schnorcheltour durften wir noch Zeugen eines wunderschönen Sonnenaufgangs nähe Mati City werden. Foto: Eva M.

Nach unserer Schnorcheltour ging es dann weiter in Richtung Davao City, der Hauptstadt von Mindanao. Die Stadt scheint nach wie vor aus allen Nähten zu platzen, was übrigens für Cagayan de Oro im Norden der Insel ebenso gilt. Für meinen Geschmack schon deutlich zu groß, wobei ein kurzer Aufenthalt immer recht viel Spaß macht. Nach einer kleinen Geburtstagsfeier und etwas obligatorischer Karaoke-Action ging es dann wiederum frühmorgens weiter nach South Cotabato: unser letztes, aber ebenfalls großartiges Reiseziel war der Lake Sebu im Land der T´Boli Indianer.

Karaoke Bar

Im philippinischen Nightlife und bei Feierlichkeiten jeder Art darf ein wenig Karaoke niemals fehlen:D Foto: Philippinen Tours.

Ich persönlich muss sagen, dass mich der See und seine Umgebung sehr fasziniert haben. Hier scheinen sich wirklich allerhand gute Naturgeister herumzutreiben, und man könnte studenlang einfach nur auf den See mit seinen kleinen Inselchen blicken:

Der See ist bekannt für die Fischzucht von leckerem Tilapia. Dieser Fisch wird in den verschiedensten Varianten zubereitet, mal feurig scharf, mal in einer süßlicheren leckeren Sauce oder auch als allseits beliebte „fried fish“-Variante.

Tilapia mit Chili-Augen

Tilapia mit Chili-Augen

Auf dem See selbst haben wir noch eine kleine Bootstour von etwa 20-30 Minuten unternommen und einfach die schöne Seelandschaft auf uns wirken lassen:

Bootstour, Lake Sebu, South Cotabato

Kleine Bootstour auf dem Lake Sebu

Eine wirklich malerische Seenlandschaft...

Eine wirklich malerische Seenlandschaft…

seerosen

Wer im Land des T´Boli Tribes unterwegs ist, der darf auf keinen Fall den Besuch des Museums verpassen, um sich ein wenig mit der einheimischen Kultur vertraut zu machen und das ein oder andere schöne Souvenir mitzunehmen. Die T´Boli-Indianer sind u.a. bekannt für ihren schönen Schmuck (u.a. aus Messing gefertigt) oder auch ihre schönen Malongs; das sind gewebte Stoffe, die etwa als traditionelle Kleidung oder auch einfach als Allzweck-Decken verwendet werden.

T´Boli Museum

Besuch des T´Boli Museums am Lake Sebu

Tboli Webstuhl

Hier werden kunstvolle Stoffe gewoben

traditionelle-toepferwarentboli-kleidung

im-tboli-museum

Um unseren Abenteuertrip abzuschließen, haben wir noch die nahegelegene Eco-Tourism-Anlage besucht, die u.a. sieben Wasserfälle beherbergt und die höchstgelegene Zip-Line in ganz Südostasien bereitstellt, die selbst den härtesten Abenteurern Nervenkitzel bereiten dürfte.

Wasserfall Lake Sebu

Die hochgelegene Zip-Line am Lake Sebu führt über diverse Wasserfälle, die für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen

Nach einer weiteren Übernachtung in Davao City führte uns der Road-Trip zurück nach Cagayan de Oro, der „city of golden friendship“, wo sich die Wege unserer Reisetruppe wieder trennten. Den Höhepunkt unserer mehr als einwöchigen Tour quer durch Mindanao bildete ein weiterer prächtiger Sonnenuntergang auf den Malasag Hills, wie ich sie schon einige Male erleben durfte – und ein Sunset ist schöner als der andere:D

Sonnenuntergang Cagayan de Oro

Sonnenuntergang vom Malasag House aus gesehen mit Blick auf die Bucht von Cagayan de Oro – „the city of golden friendship“

Wer nun auch Lust auf Mindanao bekommen hat, der sollte sich einfach mal bei uns melden. Wir bieten zwar (noch) keine derartigen Touren an, aber was nicht ist, kann ja noch werden! Eine kurze E-Mail an info[at]philippinen-tours.de genügt, und bei entsprechenden Anfragen würden wir uns gerne um die Organisation kümmern.

Road-Trip durch Mindanao (Teil 2): Mati City, Davao City und Lake Sebu: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimmen.
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