089 / 4516 2938 info@philippinen-tours.de
Seite auswählen

Was spricht für die Philippinen, was spricht für Thailand? Für viele Urlauber, die sich für Reisen nach Südostasien interessieren, stellt nach wie vor Thailand die Nummer 1 dar. Doch immer mehr Abenteuerlustige entdecken auch die Philippinen für sich als alternatives Reiseland, und wir können viele Neugierige nur dazu ermuntern, den Trip auf die 7107 Inseln einmal zu „wagen“. Hier eine kurze Gegenüberstellung der beiden schönen Länder:

Thailand oder Philippinen?

Viele Strände wie der Haad Rin Beach auf Koh Phangan locken viele Millionen Touristen nach Thailand. Doch wie fällt der direkte Vergleich mit den Philippinen aus?

Thailand ist touristisch besser erschlossen als die Philippinen

Dass Thailand vor allem auch massentouristisch besser erschlossen ist als die Philippinen, mag für die Einen ein Vorteil, die Anderen aber auch eher ein Nachteil sein. So manch eine(r) zieht es sicherlich vor, schöne Strände aufzusuchen, an denen sich nicht noch weitere Horden vieler partylustiger Menschen aufhalten. Gerade am Haad Rin Beach, der im obigen Bild zu sehen ist, tummeln sich bei den berühmt-berüchtigten „Moon-Parties“ teilweise tausende Menschen. Dabei kann es aber auch am Haad Rin schön einsam zugehen, wenn man zur richtigen Zeit dort aufkreuzt.

Tourismus nach Thailand und auf die Philippinen im Vergleich Im Reisejahr 2013 sind etwa 27 Millionen Menschen nach Thailand gekommen. Im Vergleich dazu hinken die Philippinen mit weniger als fünf Millionen internationalen Gästen deutlich hinterher. Dabei konnte aber zumindest Kambodscha bei den Besucherzahlen mittlerweile eingeholt werden. Nach Vietnam reisen z.B. etwa sieben Millionen Touristen.

Die Südkoreaner stehen übrigens an der Spitze, wenn es um Reisen auf die philippinischen Inseln geht. Mehr als eine Millionen Besucher reisen dabei vor allem nach Cebu. Deutschland steht nach Malaysia mit etwas mehr als 70000 Besuchern an zwölfter Stelle (Stand: 2013, Quelle: Philippine Department of Tourism).

Sicherlich finden sich auch auf den Philippinen zahlreiche Puderstrände, die hochfrequentiert und von vielen Urlaubern gesäumt sind wie z.B. die Strände Boracays oder auch der Alona Beach auf Panglao Island. Doch finden sich eben auch nahezu verlassene Strände, die bisher kaum ein Tourist westlicher Breitengrade jemals gesehen haben dürfte wie z.B. der „Bikini Beach“ in Ostmindanao:

Der Bikini Beach liegt im Osten und Mindanao und etwa 20 km von der Stadt Tandag entfernt

Ob man im Osten Mindanaos auf Tour geht und dabei auf einsame Strände stößt oder auch in touristisch bekannteren Gebieten wie Palawan unterwegs ist: der Abenteurer kommt hier oftmals voll auf seine Kosten, wenn er eine nahezu mystische Ruhe genießen möchte. Mehr zu den wunderschönen Stränden der Philippinen haben wir hier geschrieben.

Welches Land ist günstiger: Thailand oder die Philippinen?

Für viele (junge) Touristen spielt auch das liebe Geld immer eine gewisse Rolle bei der Auswahl ihrer Destination: Thailand ist bekannt dafür, eines der billigsten Reiseländer zu sein – Flüge sind für ca. 500-600 Euro zu haben. Ein Flug auf die Philippinen schlägt durchschnittlich mit ca. 200-300 Euro mehr zu Buche.

An thailändischen Straßenständen gibt es leckeres Pad-Thai oft schon für ca. 40 Baht bzw. weniger als 1 Euro, in philippinischen „Carenderias“ wird man von einer Mahlzeit für 60 Pesos (derzeit ca. 1 Euro) auch schon satt. Dabei geben wir zu, dass die Thaiküche insgesamt besser ist als die philippinische und zurecht zu den besten Küchen der Welt gehört.

Thailändisches und philippinisches Essen

Leckeres Thai-Food gibt es in Thailand an jeder Straßenecke. Doch auch das philippinische Essen in Straßenständen kann da mithalten.

Auf der anderen Seite muss man sich Fragen, ob diese Kosten dann wirklich den entscheidenden Grund für das eine oder das andere Land liefern: denn die Philippinen liegen ja noch einmal ein paar tausend Kilometer entfernt und sind dann aber vor Ort sicherlich auch vergleichbar günstig zu bereisen wie Thailand. Und das erkennen offenbar immer mehr Urlauber: während der letzten Jahre sind wir z.B. auf deutlich mehr Backpacker auf den philippinischen Inseln gestoßen, die sich mittlerweile auch gerne auf Siquijor, Siargao oder auch Bantayan Island tummeln.

Auf den Philippinen wird Englisch gesprochen

Zudem kann ich immer nur wiederholen, dass es ein nicht zu unterschätzender Vorzug der Philippinen ist, dass fast überall auch Englisch gesprochen wird. Bisweilen hört sich das „philippinische Englisch“ zwar etwas fremd an für Leute, die eher feinstes British English gewohnt sind – doch wieviele Thais verstehen ernsthaft mehr als eine Handvoll englischer Worte? Eben.

Schuld daran, dass die meisten Filipinos mittlerweile Englisch sprechen, sind übrigens die Amerikaner: diese haben die spanischen Kolonialherren Ende des 19. Jahrhunderts abgelöst und gaben bis zur Unabhängigkeit 1946 maßgeblich den Ton an. Anders als die Spanier haben die Amis ihre Landessprache auch den Einheimischen beigebracht und flächendeckend Schulen aufgebaut. Und auch heute muss man sagen, dass sich die Philippinen stark an den USA orientieren, was man u.a. an der Politik, an der Bildung, am Rechtswesen und auch an der „Konsumkultur“ erkennen kann, die der „American way of life“ so mit sich bringt.

Wunderschöne Unterwasserwelt

In Sachen Tauchen können sowohl Thailand als auch die Philippinen groß auftrumpfen. Koh Tao gehört z.B. zu den beliebtesten Inseln für Taucher und ist ein wahres „Taucher-Mekka“: nirgendwo sonst gibt es so viele Tauchschulen auf so wenig Raum. Daher sind die Preise für Tauchkurse auf den thailändischen Golfinseln auch entsprechend niedrig – die Konkurrenz belebt das Geschäft.

Auf der anderen Seite finden sich auf den Philippinen mit dem Apo Reef, Tubbataha oder auch Balicasag und Apo Island wunderschöne Tauchgebiete, welche jede Reise lohnenswert machen. Die Artenvielfalt dürfte zudem rund um die philippinischen Inseln deutlich höher sein. Weitere Pluspunkte: Walhaie, Fuchshaie rund um Malapascua Island oder auch Dugongs (Seekühe) um Palawan und im Osten von Mindanao.

Auf den Philippinen finden sich übrigens auch hervorragende Bedingungen zum Wellenreiten (Surfen): an der pazifischen Küste im Osten Mindanaos findet hierzu jedes Jahr im September/Oktober ein internationaler Surfing Cup statt, der Surfer aus der ganzen Welt anlockt. Weitere Surfgebiete sind San Juan / La Union oder auch Baler auf Luzon. In Thailand sind uns (noch) keine vergleichbar guten Surfgebiete bekannt.

Surfen auf den Philippinen

Auf den Philippinen gibt es mit San Fernando, Luzon und Siargao, Mindanao hervorragende Surfing-Spots.

Kennt Ihr auch noch ein paar Vorzüge, die Thailand bzw. die Philippinen aufweisen? Oder kombiniert Ihr diese beiden Reiseziel am liebsten?

[Dieser Beitrag wurde zuletzt am 28.06.14 aktualisiert]