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Boracay und der Alona Beach auf Panglao, Bohol, dürften einigen Urlaubern schon bekannt sein. Doch das Inselreich der Philippinen mit seinen sagenhaften Inseln hat immer noch keinen hervorgehobenen Stellenwert im internationalen Reisetourismus.

Im direkten Vergleich mit anderen Ländern in Südostasien wie zum Beispiel Thailand, gilt es noch Einiges aufzuholen. Gemessen an der Größe des Landes gibt es relativ wenige touristisch erschlossene Gebiete, die von einer nennenswerten Anzahl an Urlaubern aufgesucht würden.

Das liegt unter anderem an der geographischen Lage des Landes, eingebettet im Chinesischen Meer und im Osten an den unendlichen Pazifik angrenzend, aber auch an den Schwierigkeiten, eine flächendeckende Verkehrs-Infrastruktur mit gutem Durchsatz zu entwickeln. Als Urlaubsland bieten die Philippinen in der Hauptsache gute bis sehr gute Bedingungen für Taucher und Wassersportler aller Art.

Andererseits mögen wir es gerade diesen Umständen verdanken, dass sich dieses Land und seine Bewohner, die sich aus vielen Ethnien über die Jahrhunderte hinweg zusammen gefunden haben, als ein Reiseland mit viel Charme und Flair anbietet.

Die Philippinen als Reiseland

Wie aus der obigen Bildmontage ersichtlich, findet man abwechslungsreiche Landschaften, angefangen von unberührten, weißen Stränden über pittoreske Küstenlandschaften, üppig grünen Reisfeldern und Kokospalmen bis hin zu Bergregionen mit tropischem Regenwald, teilweise noch aktiven Vulkanen und erfrischenden Wasserfällen.

Hervorragende Tauchgebiete, die sich über viele Regionen des Landes verteilen werden ergänzt durch tropische Landschaften, gute Möglichkeiten zum Bergwandern, eine aufgeschlossene Bevölkerung und nicht zuletzt durch unvergessliche, kulinarische Genüsse.

Die Philippinen als Reiseland

Die Philippinen empfehlen sich als Reiseland – und das aus zahlreichen Gründen. Viele Regionen des Landes sind nur schwer erreichbar und erfordern oft persönliches Geschick, etwas Mut und Improvisationskunst, um intensive Reisetätigkeit zu realisieren. Und genau diese Umstände machen Reisen auf die Philippinen zu einem Abenteuerurlaub, der sich vom durschnittlichen Standard abhebt. Hier läuft es nicht immer „so rund“, und dieses Moment an Ungewissheit ist vielleicht genau das, was viele Abenteurer heute suchen.

Tipp: Die „deutsche Pünktlichkeit“ sollte getrost daheim gelassen werden, da die philippinischen Uhren anders ticken.

Ein ungemeiner Vorteil der über 7600 Inseln besteht unbestritten darin, dass fast überall Englisch gesprochen wird, was in anderen südostasiatischen Ländern nicht immer gegeben ist; das erleichtert eine Reise ungemein und vereinfacht die Verständigung. Nicht nur wertvolle Zeit kann dadurch gespart werden, sondern auch Geld bei Verhandlungen für Souvenirs, Preise für das Tricycle oder auch die Fahrt mit dem philippinischen Fischerboot zur nächsten Insel beim Island-Hopping.

Island-Hopping auf den philippinischen Inseln

Damit wären wir auch schon beim nächsten Stichwort: das Inselhüpfen erfreut sich im Reiseland Philippinen großer Beliebtheit – jede Insel hat ihren eigenen Charme und verzaubert die Besucher. Zu den Highlights gehören etwa Camiguin Island, die „Voodoo-Insel“ Siquijor, von welcher aus z.B. Apo Island angesteuert werden kann; oder auch die wunderschönen „Kisses Islets“ in der Nähe von Libjo, Dinagat Islands, oder auch die vielen Inselchen rund um Bucas Grande.

Die "Kisses Ilets" in der Provinz Dinagat Islands laden zum Island-Hopping ein.

Die „Kisses Ilets“ in der Provinz Dinagat Islands laden zum Island-Hopping ein.

Hier kommen nicht nur Taucher und Schnorchler auf ihre Kosten, sondern alle, die von schönen Naturformationen nicht genug haben können (Palawan lässt grüßen!).

Die Visayas bieten sich im Übrigen ganz besonders gut zum Inselhüpfen und für eine Rundreise an: denkbar wäre z.B. eine Tour mit Start in Cebu, dann weiter nach Bohol für ein paar Tage mit Ausflügen nach Balicasag und Pamilacan Island, anschließender Überfahrt nach Siquijor Island für ein paar Tage, um dann wieder nach Cebu City, dem Herzen der Visayas zurückzukehren.

Tipp: oftmals können auch spontan philippinische Fischerboote („Bangkas“) samt Besatzung angeheuert werden. Hierbei sollten Sonnenschutz und ausreichend Getränke unbedingt mit an Board sein.

Die guten Fährverbindungen zwischen diesen Reisezielen sorgen dafür, dass beim Transfer nicht allzu viel Zeit „verloren“ geht, sodass in relativ kurzer Zeit recht viele Inseln besucht werden können. Wir bieten mittlerweile einige solcher Touren an – wer Interesse hat, sollte uns einfach einmal eine E-Mail an info[at]philippinen-tours.de schicken.

Das Klima der Philippinen

Das gute Wetter ist ein weiteres Argument, das für dieses Reiseland spricht: selbst zur sogenannten Regenzeit kann der Urlauber davon ausgehen, dass es zahlreiche Reiseziele gibt, die sich für exzessives Sonnenbaden eignen. Die Regenzeit fällt etwa in Luzon ganz anders aus als es rund um Siargao Island der Fall ist, wo die Regenzeit genau dann beginnt, wenn im Rest des Landes Sommerzeit herrscht.

Zudem darf der Besucher nicht den monsunartigen Regenfall erwarten, wie man ihn in Indien miterleben kann, sondern sollte mit kurzen Regenschauern rechnen, die meist von viel Sonnenschein gefolgt werden.

Tipp: In der offiziellen sogenannten Regenzeit zwischen Juni und November ist auf vielen Inseln nicht ganz so viel los wie über Weihnachten & Neujahr, zu „Chinese New Year (CNY)“ oder auch rund um Ostern. Das schlägt sich dann auch im Reisepreis nieder, sodass zur „Nebensaison“ günstiger gereist werden kann und gleichzeitig weniger andere Touristen unterwegs sind.

Wer sich auf unserer Website umsieht, der wird noch viele weitere Gründe für die Philippinen als exotisches Reiseziel finden. Welche Gründen fallen euch noch ein, warum besucht ihr die philippinischen Inseln?!

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[Dieser Artikel wurde am 29.11.2010 veröffentlicht und zum letzten Mal am 14.11.2016 aktualisiert.]