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Pork Adobo ist ein landesweit verbreitetes und sehr beliebtes Pfannengericht auf den Philippinen wie auch in vielen lateinamerikanischen Küchen.

Wie bei vielen anderen klassischen Gerichten gibt es mehrere Varianten, Pork Adobo zuzubereiten. In diesem Beitrag möchte ich eine einfache, aber dennoch herzhafte Art der Zubereitung vorstellen.

Wie üblich sind die Zutaten zunächst das wichtigste Kriterium und so allem voran: das Fleisch. Auf den Philippinen findet man in den besseren Kaufläden in der Fleischabteilung bereits die Fleischsorten für bestimmte Verwendungszwecke vorsortiert. Das macht die Sache leichter. Ansonsten gibt der Verkäufer gerne die entscheidenden Tipps, wie der wichtigste Bestandteil für ein gutes Pork Adobo aussehen sollte.

Nicht zu fett, aber auch nicht zu mager, oder kurz gesagt, gut durchwachsen, wäre eine gute Daumenregel.

Die Marinade für Pork Adobo (bei 300 Gramm Fleisch)

  • drei bis vier Esslöffel Soja-Sauce (handelsüblich)
  • drei Esslöffel Essig (ich bin ein Fan von Kokosnussessig!)
  • zwei kleine Zwiebelschalotten
  • zwei kleine bis mittlere Knoblauchzehen
  • eine Tasse Gemüsebrühe
  • eine Prise Salz und Pfeffer

Das Schweinefleisch etwa eine halbe Stunde in die Marinade legen und mehrmals wenden.

Die Zubereitung von Pork Adobo in der Pfanne

Nochmals zwei kleine Schalotten und zwei kleinere bis mittlere Knoblauchzehen klein hacken und mit etwas Pflanzenöl in der Pfanne anschwitzen.

Nachdem die Zwiebelteile glasig sind, das Fleisch zusammen mit der Marinade in die Pfanne geben. Bei möglichst geringer Hitzezufuhr das Fleisch garen, und zwar bis die Flüssigkeit in der Pfanne komplett reduziert ist. Zwischendurch das Fleisch mehrmals in der Pfanne wenden. In der Anfangsphase des Garvorganges darf man das Fleisch mit einem Topfdeckel für fünf bis zehn Minuten  „eng“ abdecken.

Der wichtigste Moment, den Garvorgang abzubrechen, ist wohl der Moment, bei dem man den angenehm röstigen Geruch der Zwiebeln wahrnimmt.

Für die Zubereitung dürfte ein Gasherd vorteilhaft sein, da sich die Hitzezufuhr leichter regulieren lässt. Wie auch immer, die Gefahr Fleisch und Zutaten zu lange zu schmoren, ist immer gegeben.

Als Beilage empfielt sich ein gemischter Salat und vielleicht ein Stück Brot, um Fett und Kalorien vom Pork Adobo etwas zu kompensieren.