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Die Philippinen sind dafür bekannt, dass hier eine unheimlich reiche Flora und Fauna beheimatet ist. Dies verwundert nicht, da der philippinische Archipel ähnlich wie auch Japan und der Bundesstaat Kalifornien am „ring of fire“ liegt, was u.a. für Erdbeben und Vulkanausbrüche, aber auch viel fruchtbare Vulkanerde sorgt, die eine wichtige Grundlage für viele exotische Tiere und Pflanzen darstellt.

Palawan und Siquijor als „Naturwunder“

Daher finden sich auch zahlreiche endemische Arten, die u.a. nur auf Palawan im Westen des Landes zu finden sind. Weiterhin ist auch Siquijor Island dafür bekannt, eine Menge an Pflanzen zu beherbergen, deren Einsatzmöglichkeiten und Wirkstoffe bei den Naturmedizinern eine traditionell gepflegte „Wissenschaft“ sind; so finden sich etwa immer wieder Mediziner aus aller Herren Länder auf dieser „Voodoo-Insel“ ein, um noch bisher unentdeckte Wirkstoffe zu finden.


Auf Palawan findet sich eine einzigartige Natur – hier: Küste in der Nähe von Sabang / Puerto Princesa.

Es gibt also auf Siquijor nicht nur „schwarze Magier“, die ihr vor allem für die einheimischen Filipinos ihr Unwesen treiben, sondern auch philippinische Naturheilkundler, die ihr Wissen an westliche Wissenschaftler und sonstige Interessierte weitergeben. Eine Reise in die philippinische Inselwelt macht auch für Botaniker und Hobbygärtner Sinn, um eingehende Naturstudien zu betreiben.

Die Voodoo Insel Siqijor auf Negros ist berühmt für wunderschöne Sonnenuntergänge
Die Insel Siquijor gilt bei Einheimischen als Voodoo-Insel. Im Museum der Siliman-Universität in Dumaguete Cit kann der Neugierige sogar passende Voodoo-Püppchen begutachten.

Tarsier auf Bohol

Mit den weltbekannten „Chocolate Hills“ finden sich auf der Insel Bohol nicht nur außergewöhnliche Hügel (die übrigens die meiste Zeit des Jahres alles andere als schokoladig-braun sind), sondern mit dem Tarsier auch der kleinste Affe der Welt. Ihm kann der Urlauber etwa auf einer Tour auf dem Loboc River begegnen, was auch für alles weitere (Un-)Getier gilt.


Hier zu sehen ist der Tarsier, auch Kobold Maki genannt. Foto: „Philippine Tarsier – Philippinischer Kobold-Maki – magô, mamag or malmag“ von Roberto Verzo unter einer CC BY-SA 2.0 Lizenz auf flickr.com.

Schnorcheln und Tauchen rund um Panglao Island

Die Unterwasserwelt vor Panglao ist atemberaubend schön: mit Balicasag und Pamilacan Island sind Inseln in unmittelbarer Reichweite, die eine Schnorcheltour oder gar einen Tauchgang mit Scuba-Ausrüstung zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Hier finden sich inmitten bunter Korallen verschiedenste Fische (u.a. Clown-, Parrott- oder auch Trigger-Fish) und etwas weiter im Meer Delfine und Wale.


Delfine finden sich u.a. in der Bohol Sea, aber auch in der Bucht vor Ozamis / Mindanao

Camiguin Island: Hibok Hibok

Nur wenige Dutzend Kilometer weiter östlich ist Camiguin Island zu finden, das mit dem Lanzones-Festival im Oktober einer beliebten süßen Tropenfrucht huldigt, nämlich den „Lanzones“. Schwarzer Sandstrand erinnert auch hier an die Vulkane – alleine sieben von ihnen finden sich auf dem kleinen Eiland, der höchste von ihnen „Hibok Hibok“ genannt, der zu einer mehrstündigen Wandertour einlädt.

Wasserfälle wie die „Katibawasan Falls“ bieten ein weiteres faszinierendes Naturschauspiel, und wer eine kleine Bootstour nicht scheut, findet auf „white island“ ein grandioses Camiguin-Panorama vor oder kann auf dem unweit gelegenen „Mantigue Island“ das unbesorgte und natürliche Leben der Insulaner bestaunen.


Kurs auf Mantigue Island, nur eine kurze Fahrt mit der Banca (philippinisches Fischerboot) von Camiguin entfernt.

Neben den hier angesprochenen Highlights können die Reisenden an vielen weiteren Orten die Natur genießen und wunderbare Sehenswürdigkeiten entdecken. Vielen dürften etwa die Reisterrassen in Nordluzon, welche als ein echtes Naturwunder gelten, ein Begriff sein wie auch der „underground river“ in Sabang / Puerto Princesa auf Palawan – einer der längsten unterirdischen und befahrbaren Flüsse weltweit. Wer noch mehr Reise-Tipps braucht, sollte nicht zögern und uns kontaktieren oder einen Blick in unser kostenloses eBook werfen!