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Da ich meinen letzten Urlaub auf den Philippinen sehr faszinierend fand, möchte ich keinem verschweigen, wie schön es im Land der 7107 Inseln ist, und über meine letzte Philippinen-Reise im Jahr 2009 berichten. Natürlich hoffe ich, dass dies nicht der letzte Urlaub auf den Philippinen gewesen sein wird!

Wir starteten vom Frankfurter Flughafen mit Qatar Airways in Richtung Cebu, mit Zwischenstopp in Doha.

Es gehen natürlich auch diverse Flüge nach Manila, der Hauptstadt der Philippinen; viele Touristen, die zum ersten Mal ins Land der 7107 Inseln fliegen, fangen ihre Reise in Manila an und sind darauf bedacht, den Philippinischen Bezirk Luzon kennenzulernen. Der Gedanke, Manila und die Gegend Luzon in unsere Route aufzunehmen, war für unsere relativ kurze Reisezeit aber leider nicht realisierbar.

In Luzon wird der meiste Reis produziert. Reis ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel für den Filipino.

Der Flug nach Cebu betrug gewöhnungsbedürftige 21 Stunden. Nachdem wir in der zweitgrößten Stadt der Philippinen angekommen waren, konnten wir durch einfache Verkehrsmittel zu unserem Haus nach Cordova fahren. Dieses ist nur ca. 20 Minuten vom Flughafen Cebu-Mactan entfernt.

Wir brauchten zwei Tage Aufenthalt, um uns zu erholen, gerade da wir auch mit dem Jetlag zu kämpfen hatten. Wir litten ein wenig nach dem Langstreckenflug an auftretenden Schlaf-Wach-Rhythmus- Störungen, aber wir gewöhnten uns sehr schnell an die Zeitumstellung und vor allem an das Klima.

Die Reise und das Abenteuer auf den Philippinen konnte nach erholsamen Stunden in Cebu beginnen:

Von Cebu fuhren wir mit der Fähre zunächst nach Camiguin, dieses Unterfangen nahm einen Übernachtungstag auf dem Schiff in Anspruch. Das ist eigentlich ganz üblich, dass die Fahrt von Insel zu Insel viel Zeit kostet. Da man leider nur eine begrenzte Urlaubszeit mitbringen kann, können die langen Fahrten natürlich auch sehr lästig sein…

Jemand, der zum ersten Mal eine Philippinen-Reise auf sich nimmt, kann mit einer Fahrt auf dem Schiff schon allerlei Erfahrungen gewinnen. Macht man ja auch nicht alle Tage!

In Camiguin besuchten wir einige Bekannte und Freunde, die uns herzlich aufgenommen hatten und mit deren Hilfe wir innerhalb einer Woche die vielen Sehenswürdigkeiten entdecken konnten.

Mich persönlich haben der vorhandene Wasserfall, der Soda Waterpool und die Hotsprings überzeugen können, und zwar so sehr, dass ich auf der nächsten Philippinen-Reise noch einmal zu dieser Insel zurückkehren werde.

Weiter ging es dann auf die Insel Mindanao nach Ozamis. Dort besuchten wir zunächst unsere Verwandten und machten einen „Familienausflug“ zum Misamis Occidental Aquamarine Park. In diesem Park habe ich zum ersten Mal die Chance genutzt, mit Delphinen zu schwimmen. Das war eines meiner schönsten Erlebnisse, von denen ich noch heute schwelge.

Nun war der Aufbruch zur nächsten Insel angesagt: Siquijor. In Siquijor waren wir für einige Tage im Coco Grove Beach Resort. Ich muss sagen, dass dieses Beach Resort einer der schönsten Erholungsorte ist: kompetentes Personal, guter Service und die Ausflugsangebote werden dem Preis absolut gerecht.

Da die Aufenthaltszeit ja wie im Flug vergeht, sind wir weiter nach Bohol gereist. Bohol ist ein typisches Tauchergebiet sowie Pamilacan, dort verbrachten wir aber nicht allzu lang und fuhren weiter nach Dumaguete auf der Insel Negros. Diese Stadt ist  im Vergleich zu anderen Städten auf den Philippinen eine sehr schmucke und zudem eine Studentstadt, die Siliman University hat dort ihren Sitz.

Dies war auch ein guter Abschluss, da unsere Urlaubszeit schon so gut wie abgelaufen war und wir wieder zurück nach Cebu fahren mussten, um den Flieger „Back to the roots“ nach Deutschland nicht zu verpassen.

Insgesamt verbrachten wir fast sechs Wochen auf den Philippinen , was für abenteuerlustige Menschen viel zu kurz  ist, weil es viel mehr zu entdecken gibt als man denkt. Aber die nächste Philippinen-Reise ist schon geplant; bloß welche der 7107 Inseln ich dann besuchen werde, steht noch in den Sternen 😉