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Luzon im Norden der Philippinen

Luzon ist die größte Inselgruppe auf den Philippinen, wo sich auch die philippinische Hauptstadt Manila befindet. Im Norden des Landes gibt es viele touristische Highlights wie zum Beispiel die Reisterrassen in Banaue, die häufig als „achtes Weltwunder“ bezeichnet werden. Üblicherweise wird Luzon von Manila aus entdeckt: zahlreiche Flüge sichern eine gute Verbindung zu vielen Städten genauso wie Busse, die den Reisenden über oft gut ausgebauten Straßen (anders als im Süden) schnell von einen Ort in den nächsten bringen können.

Pagudpud Beach

Saud White Beach in Pagudpud, im Norden von Luzon

Ganz im Norden der Insel Luzon befindet sich Pagudpud. Das ist ein kleines Örtchen in der Provinz Ilocos Norte, das für seinen wunderschönen weißen Strand berühmt geworden ist. Die Anreise dorthin unternimmt man am besten über Laoag, das regelmäßig von Manila aus angeflogen wird. Von dort aus gelangt man mit dem Van oder Bus in etwa ein bis zwei Stunden nach Pagudpud.

Ein weiteres Highlight in Luzon ist zweifelsfrei La Union, das für seine guten Surfbedingungen weltberühmt ist. Hier wurden vor mittlerweile über zwanzig Jahren geeignete Wellen zum Surfen entdeckt, was dann auch eine entsprechende touristische Infrastruktur nach sich zog.

Surfen in Luzon: San Juan und Baler

Einschlägig bekannt ist zum Beispiel San Juan (Urbiztondo), das nicht weit entfernt von San Fernando liegt. Nach San Fernando soll es in absehbarer Zeit auch einen regelmäßigen Flug von Manila aus geben. Doch momentan reist man wohl besser mit dem eigenen PKW von Manila aus an oder fährt mit einem der zahlreichen Linienbusse; Dauer: ca. 10-12 Stunden. Doch der Aufwand lohnt sich: gerade für Anfänger bietet ein schöner „Beach-Break“ beste Möglichkeiten, um sich als Surfer zu üben.

Surfing San Fernando

Surfen in San Juan

Doch auch im Osten von Luzon findet man in Baler (Aurora Province) einen hervorragenden Spot zum Surfen. Empfehlenswert ist bei den philippinischen Surflehrern immer auf ein gewachstes Board zu bestehen – hier wird nämlich leider manchmal gespart, und es gibt nichts Erfolgloseres als einen Surfanfänger auf einem glitschigen und ungewachsten Surfboard.

Ein städtisches Highlight stellt Baguio dar. Die klimatischen Bedingungen in dieser hochgelegenen Stadt sind für die Philippinen recht außergewöhnlich und im Sommer sehr angenehm. Daher wurde hier vor Jahrzehnten der Sommersitz der philippinischen Regierung eingerichtet.

Baguio ist aber auch eine beliebte Residenz für Intellektuelle, Künstler und Musiker. Pepe Smith und Kidlat Tahimik sind nur einige, die sich hier niedergelassen haben und die tolle Atmosphäre in Baguio City genießen und auch begründen. Luzon bietet jedoch nicht nur hervorragende Bedingungen für einen tropischen Strandurlaub, sportliche Surfaktivitäten oder Sightseeing in Städten – unter anderem sind hier Laoag und vor allem Vigan City zu nennen, in denen noch zahlreiche spanische Kolonialhäuser zu finden sind und daher viele Touristen anziehen.

Haus aus spanischer Kolonialzeit

Ein spanisches Kolonialhaus in San Juan / Urbiztondo, das auch als recht geräumiges, dabei preisgünstiges Ferienhaus angeboten wird.

Vigan als spanisches Kolonialstädtchen

In der alten Kolonialstadt Vigan, im Nordwesten von Luzon, steht so manch ein Haus, das genauso gut in Spanien herumstehen könnte

Die Sierra Madre im Osten bieten auch den Abenteuerlustigen viele Möglichkeiten, um sich in Natur und Bergwildnis auszutoben. Hierzu können wir momentan leider noch nicht allzu viele Reisetipps geben, da wir Luzon im Nordosten noch nicht besucht haben. Doch bei exotischeren Reisezielen sei hier auf das tolle Buch von Roland Hanewald* verwiesen, der überhaupt viele gute Philippinen-Tipps preisgibt.

Manila im Herzen von Luzon

Intramuros in Manila

Die historische Altstadt Intramuros

Um sich ein detailliertes Bild von Luzon machen zu können, gehört sicherlich auch ein Aufenthalt in Manila City dazu. Doch wer nicht mit Millionen-Metropolen vertraut ist, sollte nicht allzu lange in der philippinischen Hauptstadt verweilen. Der Smog ist nach wie vor unerträglich und die Stadt ist relativ teuer für die Verhältnisse im Land.

Nichtsdestotrotz gibt es auch in Manila ein paar Sehenswürdigkeiten, die einen Aufenthalt lohnenswert machen. Dazu gehört die spanische Altstadt „Intramuros“, wo der sogenannte Nationalheld José Rizal seine letzten Stunden unter den Lebenden verbracht hat. Diese alte Innenstadt ist nach wie vor gut erhalten und stellt einen angenehmen Ort der Ruhe im alltäglichen Chaos von Manila City dar.

Binondo Church, Chinatown, Manila

Im Norden Manilas findet sich die Binondo Church, mitten in Chinatown

Wer Lärm und viel Trubel gut aushalten kann, der ist in Chinatown gut aufgehoben. Das Viertel erstreckt sich hauptsächlich über Binondo und fängt kurz nach Überquerung des Pasig River im Norden Manilas an. Dort findet man die bekannte „Binondo Church“, welche eine der wenigen Sights in Chinatown Manila darstellt.

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