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Bantayan Island ist ein Inseljuwel im Nahbereich von Cebu – City, das ich guten Gewissens empfehlen kann, um dort einen mehrtägigen, oder auch längerfristigen Aufenthalt zu wagen. Die Größenordung der Insel ist bereits so, dass man einen ganzen Tag benötigt, um die wichtigsten Orte mit dem Motorrad anzufahren und sich die ersten wichtigen Eindrücke zu beschaffen.

Wie kann man Bantayan von Cebu – City aus erreichen?

Das, was den Reisewilligen immer als erstes interessiert, ist die Frage: wie erreiche ich den Ort?

Bei einer Anreise von Europa aus ist die Weiterreise nach Bantayan Island am gleichen Tag nach der Ankunft auf dem internationalen Flughafen auf Mactan Island, Cebu nicht wirklich ratsam. Hier spielen natürlich auch andere Faktoren eine wichtige Rolle, wie beispielsweise die Ankunftszeit in Cebu oder, ob schon eine Reservierung auf Bantayan vor der Anreise gemacht wurde.

Die Taxifahrt nach Hagnaya, dem Ort im Nordosten der Insel Cebu, von wo aus Fähren nach Santa Fé auf Bantayan bereitliegen, kostet etwa 1200 Pesos (oder auch mehr) und wird etwa 90 Minuten dauern.

Man sollte  sich aus meiner Sicht die Busfahrt dorthin aber nicht entgehen lassen, die zudem preiswerter ist und bereits viel Einsicht in das philippinische Alltagsleben bietet. Zu diesem Zweck muss man zum “North (bus) Terminal“ in Cebu  fahren. Die Taxifahrt vom internationalen Flugplatz dorthin sollte nicht mehr als 300 Peso kosten. Die Tickets für den Bus von Cebu-City nach Hagnaya kosten derzeit (Stand 2/2011) 110 Peso für den Bus mit ‚Aircon‘ und 70 Peso ohne. Die Fahrt dauert drei Stunden.

Von Hagnaya aus fahren die Fähren im etwa 90 Minuten Takt hinüber zur  Insel zu einem Fahrpreis von derzeit 150 Peso (Stand 2/2011). Die Fahrt dauert ziemlich genau 90 Minuten.

Bantayan Island mit dem Motorrad erobern

Nachdem man die erste Nacht auf Bantayan verbracht und die Reisestrapazen einigermaßen überwunden hat, sollte man das Inselinnere erkunden.

Dazu eignet sich in erster Linie das Motorrard, das für eine Leihgebühr von 300 Peso (oder vielleicht sogar weniger) für den ganzen Tag zu haben ist.

Die Kleinstadt Santa Fé, an deren Strände sich die meisten Resorts befinden, wäre schon ein guter Anfang. Das Ortsbild, Gebäude und Straßen wirken sehr einladend.

Hier gibt es genügend verschiedene kleine Straßenkaffees und Restaurants, in denen man gut frühstücken, mittagessen oder dinieren kann.

Zwischen den einzelnen Resorts an dem Santa Fe  “white sand beach“  gibt es viele Fischerfamilien, bei denen man einiges über das Alltagsleben dieser Leute erfahren kann, wie hier beim Auslegen von Fischen zum Trocknen.

Wie so häufig ist es eine Frage von persönlichem Engagement und etwas Mut, Menschen einfach anzusprechen. Das kostet ein wenig Überwindung, ist aber letztendlich der einzige Weg.

So sind wir dadurch ins Gespräch gekommen, dass wir nach  “Young Coconuts“ gefragt haben. Die wurden uns für 10 Peso pro Stück angeboten, also fast geschenkt.

Dinner unter Palmen und in der “dirty kitchen“ zubereitet

Bei dieser Gelegenheit wurden wir angesprochen wegen einem zünftigen Abendessen, das in einer typischen philippinischen “dirty kitchen“ zubereitet würde. Das konnten wir nicht ablehnen. Die Geschäftsidee ist einfach. Über diesen Weg lassen sich ein Paar Peso hinzuverdienen und für die Familie fällt natürlich (bei den zubereiteten Mengen) auch noch einiges ab.

Es ist erstaunlich, was man auf solch einer einfachen Feuerstelle zaubern kann und es ist ein schönes Erlebnis, ein Paar Stunden mit sehr zufriedenen und höflichen Menschen verbringen zu dürfen.

Inday, unsere Köchin, hat das alles hervorragend gestaltet und uns zwei schöne Abende beschert.

Bantayan Town und Madridejos, zwei weitere attraktive Orte auf Bantayan Island

Das Inselinnere von Bantayan Island macht einen gepflegten Eindruck, die Straßen sind größtenteils in gutem Zustand. Wir sind bei unserer Inselrundfahrt zunächst zum äußersten nördlichen Punkt, nach Madridejos, gefahren. Hier gibt es einen relativ großen Fischereihafen, in dem in der Hauptsache Sardinen angelandet und gleich vor Ort getrocknet werden.

Trockenfisch ist ein ganz wichtiger Teil in der philippinischen Nahrungskette. Die Fischer haben uns versichert, dass nichts von ihren Gütern exportiert, sondern alles im Inland verkauft würde.

Die letzte Station unserer Rundfahrt war schließlich Bantayan Town. Wir konnten uns bei dieser Gelegenheit nur noch die schöne Wharf anschauen, von der aus andere, kleinere Inseln mit kleinen oder größeren Bancas angesteuert werden.

Ich wäre gerne in eine dieser Bancas eingestiegen um zu sehen, wo sie hinfährt und wie es dort aussieht.

Bantayan Island verfügt über eine gute Auswahl von Resorts

Wir haben uns auch die Zeit für einen kurzen Besuch vorhandener Resorts genommen.

Es gibt hier eine recht gute Auswahl und in den verschiedensten Preiskategorien. Einige Resorts finden sich in unserer kleinen Übersicht: Teil 1 und Teil 2.

Die Strände sind teilweise sehr weiträumig, mit ausreichend Schatten und gut anzusehen.

Auf Bantayan Island findet man auch den einen oder anderen Individualisten, der die Insel schon längerfristig bewohnt – nicht ohne Grund wird Bantayan als echter Aussteigertraum bezeichnet:D

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